Hilferuf

Schülerarbeiten zur Regionalgeschichte

Schülerwettbewerb zum 50. Jahrestag des Arbeiteraufstandes am 17. Juni 1953 in der DDR

Schülerwettbewerb zum 50. Jahrestag des Arbeiteraufstandes am 17. Juni 1953 in der DDR

Ch. Bruch, B. Broßmann, K. Bergholz, 17. Juni 1953 – Spuren in Prenzlau.

Inhaltsverzeichnis der Schülerarbeit:
Prenzlau in der Nachkriegszeit 30
Durchbruch des Sozialismus 30
Prenzlaus Eingliederung in den Bezirk Neubrandenburg 31
Die Prenzlauer Zuckerfabrik 32
Prenzlau und der 17. Juni 1953 33
Schauprozesse und Willkürjustiz der Arbeiter- und Bauernmacht 35
Politische Lage 36
Finanzielle Lage 37
Republikflucht 38
Zeitzeugen 40
Zeitzeuge Walter Wiemer 40
Zeitzeuge Arndt 41
Resümee 42
Quellen- und Literaturverzeichnis 43

Autoren:
Ch. Bruch, B. Broßmann, K. Bergholz

Projektbetreuer:
Jürgen Theil

herausgeben in:
Dialog in der PDS, Landesverband Brandenburg, Heft 10 zweiter Teil, 2003 (Der 17. Juni in Brandenburg), S. 30–44.

Download des Heftes: START

„Schülerwettbewerb deutsche Geschichte“ um den Preis des Bundespräsidenten 1998/99

„Schülerwettbewerb deutsche Geschichte“ um den Preis des Bundespräsidenten 1998/99

„Aufbegehren, Handeln, Verändern. Protest in der Geschichte“

Christopher Kieck, Stephan Neitzel, Kaspar Reimer, Warte nicht auf bessere Zeiten, Wolf Biermann und sein Konzert in Prenzlau. (1999)

aus dem Inhalt:

  • Vom unbequemen Dichter zum »Staatsfeind
  • Biermann über seinen Auftritt in der Prenzlauer Nikolaikirche
  • Stasi-Aktivitäten in Prenzlau nach dem Biermann-Konzert

 

Im Rahmen des »Schülerwettbewerbs deutsche Geschichte um den Preis des Bundespräsidenten«, der 1998/99 zur Thematik »Aufbegehren, Handeln, Verändern. Protest in der Geschichte« ausgeschrieben wurde, beschäftigten sich drei Schüler der 13. Klasse des Prenzlauer Gymnasiums mit der Geschichte des bekannten Liedermachers Wolf Biermann, dessen letzter Auftritt in der DDR 1976 in der Prenzlauer Nikolaikirche stattfand. Was war damals geschehen? Wie war es Biermann, der seit 11 Jahren Berufsverbot hatte, gelungen, wieder in der Öffentlichkeit aufzutreten? Und warum tat er dies ausgerechnet in einer verschlafenen Provinzstadt? Welche Folgen hatte dieser Auftritt für Biermann, die Organisatoren und die Besucher dieser Veranstaltung? Diesen und anderen Fragen sind die jungen Autoren in ihrer zahlreiche Dokumente einbeziehenden Projektarbeit nachgegangen.

Die Schüler befragten Zeitzeugen, die diese Veranstaltung organisiert oder an ihr teilgenommen hatten, u. a. Mitglieder des Gemeindekirchenrats und der »Jungen Gemeinde« sowie den damaligen Kantor Volker von der Heydt (später Intendant des ORB). Sie setzten sich mit Wolf Biermann in Verbindung und kontaktierten Presseagenturen, Archive sowie die Gauck-Behörde. Dabei stießen sie auf Telefonmitschnitte, Verhörprotokolle und Observierungsanweisungen der Stasi, die ein beredtes Zeugnis der widerwärtigen Bespitzelung und der auf Einschüchterung ausgerichteten Politik der Partei- und Staatsfunktionäre liefern.

Aus dieser Arbeit wurden in der Zeitschrift „HORCH UND GUCK“ Auszüge vorgestellt.

Autoren:
Christopher Kieck, Stephan Neitzel, Kaspar Reimer

Projektbetreuer:
Jürgen Theil

herausgeben in:
HORCH UND GUCK, Zeitschrift zur kritischen Aufarbeitung der SED-Diktatur. Heft 32/2000, S. 51–53

Download des Artikel: HORCH UND GUCK

Schülerwettbewerb zum 50. Jahrestag des Arbeiteraufstandes am 17. Juni 1953 in der DDR

Schülerwettbewerb zum 50. Jahrestag des Arbeiteraufstandes am 17. Juni 1953 in der DDR

Am Schülerwettbewerb nahmen mehrere Schülern des Städtischen Gymnasiums Prenzlaus teil.

Die Auszeichnung der Arbeiten erfolge im Rahmen einer Gedenkveranstaltung am 17. Juni 2003 im Landtag Brandenburg. Nach einer Begrüßung durch den Präsidenten Dr. Herbert Knoblich und Herrn Dr. Wolfgang Ullmann nahmen der Präsident und Minister Steffen Reiche die Preisverleihung vor.

 

Harald Schmidt u. A., 17. Juni 1953 – Arbeiteraufstand in der DDR. (2003)

Inhaltsverzeichnis der Schülerarbeit:
1.   Einleitung 23
2.   Die Entwicklung der DDR in den 50er Jahren 23–26
3.   Situation Prenzlaus in den 50er Jahren 26–29
1 Wirtschaftliche Lage am Beispiel der Zuckerfabrik 29–32
2 Finanzielle Situation 32–33
3 Versorgungsfrage – Konsumgenossenschaft in Prenzlau 34–36
4.   Der Arbeiteraufstand vom 17. Juni 1953 37–38
1 Auswirkungen auf Prenzlau 38–39
2 Bewertung des Aufstandes und heutige Bedeutung 39–41
5.   Prenzlauer im Konflikt mir dem Staat 41
1 Der Fall Werner A. Flach 41–42
2 Die Geschichte des Paul Rebenstock 42
6.   Arbeitsbericht 43
7.   Anhang 44
1 Rechenschaftsbericht des Stadtrates aus dem Jahr 1953 44
2 Bezugsberechtigungen 45
3 Zeitungsartikel zum Fall Werner A. Flach 46
Quellen- und Literaturverzeichnis 37–38
Abbildungsverzeichnis 38

Dieser Beitrag wurde mit dem 1. Landespreis ausgezeichnet.

Autoren:
Harald Schmidt, Martin Müller,Raphael Guschke, Alexander Körber

Projektbetreuer:
Jürgen Theil

herausgeben in:
Streiks – Demonstrationen – Straßenkämpfe, Gedenkveranstaltung zum 17. Juni 1953 im Landtag Brandenburg am 17. Juni 2003. Schriften des Landtages Brandenburg, Heft 2/2003, S. 21–48.

Zum Download des Heftes unter: Landtag Brandenburg

 

Kristin Beck u. A., 17. Juni 1953 – Die Menschen im Arbeiter- und Bauernstaat erheben sich. (2003)

Inhaltsverzeichnis der Schülerarbeit:
I.   Vorwort 52
II.   Die Geschichte vor und nach dem 17. Juni 1953 52
1 Die DDR ein Staat der Arbeiter und Bauern? 52–55
2 Die Ereignisse vom 17. Juni 1953 55–57
3 Was geschah nach dem 17. Juni 1953? 57–58
III.   Die Ereignisse in den drei Bezirken 59
1 Frankfurt (Oder) 59
2 Cottbus 59–60
3 Potsdam 60
IV.   Frauen in den fünfziger Jahren in der DDR 61
1 Frauen im Berufsleben 61–62
2 Frauen und die Partei 62–63
V.   Befragung 63–64
VI.   Nachwort 64–65
VII.   Quellen- und Literaturverzeichnis 65–66
VIII.   Bildnachweis 66
IX.   Anhang 66–73

Dieser Beitrag wurde mit dem 2. Landespreis ausgezeichnet.
Autoren:
Kristin Beck, Christin Müller, Kerstin Pintschovius, Nadin Possart, Matthias Zwarg

Projektbetreuer:
Jürgen Theil

herausgeben in:
Streiks – Demonstrationen – Straßenkämpfe, Gedenkveranstaltung zum 17. Juni 1953 im Landtag Brandenburg am 17. Juni 2003. Schriften des Landtages Brandenburg, Heft 2/2003, S. 50–73.

Zum Download des Heftes unter: Landtag Brandenburg

Paulina Schilling/Carsten Bartel, Paul Rebenstock – „vom Stasimann zum Stalinismusopfer“.

Paulina Schilling/Carsten Bartel, Paul Rebenstock – „vom Stasimann zum Stalinismusopfer“.

Schülerarbeiten zur Regionalgeschichte, Heft 6 (2011)

Inhaltsverzeichnis:  
Skandale in der Geschichte (Paulina Schilling, Carsten Bartel) 5
Der Fall Paul Rebenstock 7
MfS als „Schild und Schwert der Partei“ 13
Die DDR-Justiz im Dienste der SED 19
Arbeitsbericht 23
Literatur- und Quellenverzeichnis 26
Internetquellenverzeichnis 27
Stasiakten 27
Abbildungsverzeichnis 28
Zeitzeugeninterview 28
Anhang 29
DDR, Der Akt dauerte 5 Sekunden (von Sontheimer) 47
Nachwort 56
Folgende Preise wurden eingereicht 56
Förderpreise 56
Zum Inhalt der Arbeit 57
Der Fall Dorothee Elisabeth Tretschlaff (von Luise Kretschmer) 58
Weitere Arbeiten 59

„Ärgernis, Aufsehen, Empörung: Skandale in der Geschichte“ – Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2011

Autoren:
Paulina Schilling, Carsten Bartel

Projektbetreuer:
Jürgen Theil

Christine Breiholz, Ani Mirsujan u. A., 20 Jahre friedliche Revolution.

Christine Breiholz, Ani Mirsujan u. A., 20 Jahre friedliche Revolution.

Schülerarbeiten zur Regionalgeschichte, Heft 5 (2010)

Inhaltsverzeichnis:  
Geleitwort, Dr. Stephan Diller 4
Vorwort 5
Ab- und Aufrüstung 6
Abzug der sowjetischen Armee aus Prenzlau 6
Die Vorbereitungen zur Hubschrauberstationierung – eine neue Aufrüstung! 6
Bürgerbewegungen in der Kreisstadt Prenzlau und Umgebung 6
Bürgerproteste gegen die Kampfhubschrauber 6
Proteste gegen den Ausbau der Raketenstellung in der Zerweliner Heide 6
Gemeinsame Aktivitäten 6
Alltag in der DDR 8
Wohnen in der DDR 9
Jugendkultur in Prenzlau zur Zeit der Wende 1989–1991 10
Zur Geschichte der Berliner Mauer oder des antifaschistisch demokratischen Schutzwalls? 11
„Baugeschichte“ 11
Der 9. November 1989 11
Zur Geschichte des MfS in der DDR 12
Schild und Schwert der Partei 12
Was war ein IM und welche Aufgaben hatte er? 12
Was bewegte die Menschen zu einer Zusammenarbeit mit der Staatssicherheit? 12
Das Ende des MfS und die Auflösung der Nachfolgeorganisation (Amt für Nationale Sicherheit) 12
Zum Umgang mit den Unterlagen der Staatssicherheit 12
Aus einigen Materialien der Kreisdienststelle des Ministeriums für Staatssicherheit Prenzlau 13
Anwerbeversuche 13
Kategorisierung von Personen, die in einer Spannungsperiode bzw. im Verteidigungszustand zu verhaften, zu internieren, zu isolieren oder zu überwachen waren 13
Rapportmeldungen 13
Tonbandmitschnitte und -abschriften 13
Parteien und politische Gruppierungen im Kreis Prenzlau (Auswahl) 14
Die politische Landschaft im Kreis Prenzlau vor der Wende 14
Die Veränderungen in der politischen Landschaft vor und während der Wende 14
Parteien und politische Gruppierungen im KreisPrenzlau (Materialien aus dem Wahlkampf 1990) 15
Das Superwahljahr 1990 16
Die Wahlen zur Volkskammer am 18. März 1990 16
Die Kommunal ahl vom 06. Mai 16
Die Landtagswahl am 14. Oktober 16
Die erste gesamtdeutsche Bundestagswahl vom 02. Dezember 1990 16
Letzte Nachricht von der Kreistagssitzung am 12. Dezember 1990 16
Der Runde Tisch 17
Der Runde Tisch ist keine deutsche Erfindung. 17
Der Prenzlauer Runde Tisch 17
Von der Währungsreform zur Wiedervereinigung – Teil I 18
DDR-Mark ade, jetzt kommt die D-Mark 18
Von der Währungsreform zur Wiedervereinigung – Teil II 19
Mit der D-Mark kam das Angebot und mit dem Angebot teilweise unbezahlbare Preise 19
Von der Währungsreform zur Wiedervereinigung – Teil III 20
Der 3. Oktober 1990 – Deutschland einig Vaterland 20
Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt 21
Das Beispiel der Uckermärkischen Metallverarbeitung Prenzlau GmbH 21
Partnerschaften 22
Der Aufbau einer Kreispartnerschaft 22
Der Aufbau einer Städtepartnerschaft zwischen Prenzlau und einer Stadt in der Bundesrepublik 22
Begegnungen 23
Frau Monika 23
Zwei Bands aus zwei Staaten? 23
Siegried Baron (1936) aus Minden 23
Lebensläufe 24
Paulina Gibowski (*10.11.1989) 24
Ani Mirsujan (* 22.03.1990) 24
Bevölkerungsentwicklung nach 1989 25
Minden in Zahlen: 25
Gesamtbevölkerungsentwicklung im Kreis 25
Zuzüge in den letzten 20 Jahren 25
Die Stadt 25
Schlussfolgerungen 25
a) kulturelle Dimension: 25
b) finanzielle Dimension: 25
b) finanzielle Dimension: 25
Chronik der Wende 1989–1990 26
Anhang  
Fotos aus dem Alltag in der DDR 35
Fotos aus der Wendezeit 37
Pressespiegel zum Projekt 49

Autoren vom Scherpf-Gymnasium (Prenzlau):
Christine Breiholz, Antje Dieckhof, Marc Endrunat, Carolin Elis, Vivian Höhne, Artur Liss, Claudia Lüder, Laura und Lisa Meier, Vivian Muchow, Mary Müller, Sarah Münn, Tobias Müller, Henry Parchert, Yves Petrat, Lisa Philipp, Jeanine Rebenstock, Janina Rohde, Tina Wilke, Benjamin Wiezorek

Autoren von der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule (Minden-Lübbecke):
Ani Mirsujan, Ewelina Pradzinski, Leif Erik Wagner, Matthias Weber, Jan Wickenkamp

Ein Schülerprojekt des Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasiums Prenzlau und der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule Minden-Lübbecke

Projektbetreuer:
Volker Holstein (Minden-Lübbecke), Reinhard Timm und Jürgen Theil (Prenzlau)

Herausgeber:
Uckermärkischer Geschichtsverein zu Prenzlau e. V.

Sarah Grandke, „Als die Füße nass und kalt waren, erkannte ich den Ernst der Lage.“, Flucht und Vertreibung 1944/45 und die schwierige Nachkriegszeit.

Sarah Grandke, „Als die Füße nass und kalt waren, erkannte ich den Ernst der Lage.“, Flucht und Vertreibung 1944/45 und die schwierige Nachkriegszeit.

Schülerarbeiten zur Regionalgeschichte, Heft 4 (2008)

Inhaltsverzeichnis:  
      Vorwort (Ursula Werner, Jürgen Theil) 5
      Einleitung 7
1.     Die Situation in Schlesien 1944/45 9
  1.   Die Vertreibung der Polen 10
  2.   Das letzte Kriegsjahr 1945 10
2.     „Für mich und meinen Bruder waren die ersten Tage ein pures Abenteuer!“ – Erwin Grandke berichtet – 12
  1.   Lebensverhältnisse in Schlesien 12
  2.   Die letzten Kriegsjahre 13
  3.   Fluchtvorbereitungen 16
  4.   Auf der Flucht 17
    1 „Und plötzlich mussten wir los!“ – Der Aufbruch in den (sicheren) Westen 18
    2 „Als die Füße nass und kalt waren, erkannte ich den Ernst der Lage!“ 21
    3 Schwierigkeiten und Probleme 24
    4 Die Begegnung mit KZ-Häftlingen 26
    5 Die Luftangriffe auf Dresden 27
    6 Ankunft und Unterbringung in Neumark 28
    7 Die letzten Kriegswochen in Sachsen 31
  5.   Das Potsdamer Ankommen und die Folgen für die Vertriebenen 32
    1 „Der spezielle Kuhhandel der Siegermächte“ 33
    2 Auswirkungen auf Flüchtlinge und Einheimische 35
    3 Umsiedlung nach Thüringen 36
  6.   Aufbau einer neuen Existenz und die Nachkriegszeit 39
    1 Der Aufbau einer neuen Ordnung in Ostdeutschland von 1945–1952 39
    2 Auswirkungen auf die (Raudtener) Flüchtlinge 40
  7.   Zu Hause in der Uckermark 44
3.     Behandlung der Heimatvertriebenen in der SBZ beziehungsweise in der späteren DDR 45
4.     Die Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze 52
5.     Die Kontroverse um das „Zentrum gegen Vertreibung“ 54
6.     Arbeitsbericht 56
      Nachwort 61
      Literaturverzeichnis 64

Projektbetreuer:
Ursula Werner, Jürgen Theil

Herausgeber:
Uckermärkischer Geschichtsverein zu Prenzlau e. V.

Birkenhain. Ein historischer Ort.

Birkenhain. Ein historischer Ort.

Schülerarbeiten zur Regionalgeschichte, Heft 3 (2007)

Inhaltsverzeichnis:  
      Vorwort, Jörg Dittberner 3
1.     Die Militärische Nutzung der Anlage Birkenhain 4
  1.   Das Quartier des Persönlichen Stabes des Reichsführers-SS in Birkenhain 4
  2.   Befehls- und Kommandostelle „Birkenwald“. Die „Heeresgruppe Weichsel“ in Birkenhain 6
2.     KZ-Häftlinge im SS-Lagerkomplex „Birkenwald“ 10
  1.   KZ-Häftlinge von Ravensbrück bauten den SS-Lagerkomplex „Bilkenwald“ 10
  2.   Der Häftling Nr. 2422 – Otto Stiedl – in Birkenhain 18
3.     Das Stichgleis am Bahnhof Birkenhain 24
4.     Birkenhain im Zeitraum 1946 bis 1955. Vom Flüchtlingslager zum Sanatorium 30
  1.   Birkenhain als Flüchtlingslager. Die Baracke als eine Zwischenstation zum neuen Leben in der „Zwangsheimat“ Deutschland 30
  2.   Baracke Birkenhain – Die Nutzung durch das Krankenhaus 36
  3.   Die Nutzung der Baracke als Ferienlager und als Kinderheim 39
5.     Birkenhain als Teil des Armaturenwerkes Prenzlau 43
6.     Die Nutzung der Baracke als Unterrichtsstätte für Vietnamesische Lehrlinge 47
7.     Birkenhain: Kultstätte für Rechtsradikale oder schützenswertes Denkmal? 51
8.     Anhang 56
  1.   Quellen 56
    Sekundärliteratur 56
    Internetseiten 56
    Staatliche und private Archive 57
    Fotoarchive 57
    Zeitzeugen 57
  2.   Danksagungen 58
  3.   Denkmalpflegepreis 60

Autoren:
Judith Drescher, Christian Gest, Jens Haase, Anna Hacker, Toni Scharle, Steffen Schmidt, Simon Schulz

Ein Schülerprojekt am Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasium Prenzlau.

Projektbetreuer:
Jörg Dittberner

Herausgeber:
Uckermärkischer Geschichtsverein zu Prenzlau e. V.

Armin Haase, Widerstand und Nationalsozialismus im Kreis Prenzlau.

Armin Haase, Widerstand und Nationalsozialismus im Kreis Prenzlau.

Schülerarbeiten zur Regionalgeschichte, Heft 2 (2005)

Inhaltsverzeichnis:  
      Geleitwort, Dr. Detlef Graf von Schwerin 4
      Vorwort, Armin Haase 5
I.     Prenzlau zur Zeit des Nationalsozialismus 6
  1.   Die Machtergreifung im Kreis Prenzlau 6
  2.   Aufbau von NS-Organisationen nach 1933 7
  3.   Jugend 12
  4.   Unterdrückung von Minderheiten 14
II.     Widerstand 17
  1.   Ziviler Widerstand 17
    1. Widerstand im Alltag 17
    2. Bekennende Kirche 18
  2.   Militärischer Widerstand 19
    1. Ulrich-Wilhelm Graf Schwerin von Schwanenfeld 20
    2. Wehrkraftzersetzung und Fahnenflucht 22
III.     Arbeitsbericht 25
IV.     Epilog 26
V.     Anhang 27
  1.   Auflistung nationalsozialistischer Organisationen (Stand 1938) 27
    1. Politische Leitung 27
    2. Gliederung 27
    3. Angeschlossene Verbände 27
  2.   Am 5. März 1933 (Gedicht von Günther Schulz) 29
  3.   Abbildungsverzeichnis 30
  4.   Quellennachweis 32
  5.   Anmerkungen 36

Armin Haase schildert in seiner Arbeit „Widerstand und Nationalsozialismus im Kreis Prenzlau“ einen Teil der widersprüchlichen Realitäten jener für uns inzwischen so fernen Zeit, die jedoch immer noch entscheidend in unser eigenes Leben hineinwirkt. Opportunistische Anpassung und bedingungslose Unterwerfung erhalten durch diese Arbeit ebenso ein lokales Gesicht wie Distanzierung oder auch widerständige Handlungen. Jugendliche seien heute wieder empfänglich für rechtes Gedankengut, stellt der Autor fest. Gewiss können Vorbild und Erinnerung beitragen zur Abwehr realitätsferner Phantasien. Wichtiger erscheint mir, dass die Erwachsenenwelt bei Jugendlichen das kritische Interesse an unserem Leben in der Gemeinschaft, sprich an Politik fördert. Nicht Autoritätsgläubigkeit und der Ruf nach einfachen Lösungen, sondern kenntnisreiche Auseinandersetzung mit unserer komplexen Wirklichkeit und eigenes Handeln verhindern Entwicklungen. wie wir sie nach 1933 selbst verschuldet erleben mussten.

 (Aus dem Vorwort von Dr. Detlef Graf von Schwerin)

 

Autor:
Armin Haase

Projektbetreuer:
Jürgen Theil

Herausgeber:
Uckermärkischer Geschichtsverein zu Prenzlau e. V.

Marc Castillon u.a., Das Armenwesen in Prenzlau vom Mittelalter bis 1933.

Marc Castillon u.a., Das Armenwesen in Prenzlau vom Mittelalter bis 1933.

Schülerarbeiten zur Regionalgeschichte, Heft 1 (1998)

Inhaltsverzeichnis:  
      Ergebnisse des Schülerwettbewerbs Deutsche Geschichte um den Preis des Bundespräsidenten. Zur Geschichte des Helfens – Vom Armenhaus zur Suchtberatung. (Vorwort des Herausgebers) 5
I.     Vorwort 7
II.     Stätten und Institutionen der Armenpflege 8
  1.   Das Armenwesen im Mittelalter und der frühen Neuzeit 8
    a. Die Rolle der Kirche 8
    b. Die Rolle der Bruderschaften 9
  2.   Die Hospitäler 9
    a. Ursprung und Bedeutung der Hospitäler 9
    b. Das Schwarzkloster- und St. Georgshospital 12
    c. Das Heiligengeist- und Hohenhaushospital 14
    d. Das Gasthaushospital St. Elisabeth 17
    e. Das Elendenhospital und Herrmannsche Armenhaus 19
    f. Das Mühlmann-Stift 20
  3.   Wohltätigkeitsvereine, Stiftungen und Vermächtnisse 24
    a. Der Vaterländische Frauenverein 24
    b. Stiftungen 27
      Stiftungen und Vermächtnisse im 19. Jahrhundert 27
      Die Stiftung zur Belohnung dürftiger Bürgerkinder dienender Klasse 29
      Die Prenzlauer Bettelakademie 30
      Das Bürgerrettungsinstitut 31
  4.   Armen- und Arbeitshäuser in Preußen 32
    a. Ursprung und Bedeutung der Armen- und Arbeitshäuser 32
    b. Die Landarmen- und Korrigendenanstalt in Prenzlau 35
      Die Gründung des Uckermärkischen Landarmenanstalt 1797 35
      Die Finanzierung der Anstalt 41
      Das Sterberegister der Anstalt 42
      Veränderungen in der Anstalt um 1880 44
      Von der Landarmenanstalt zum Wanderarbeiterheim 44
    c. Das Prenzlauer Stadtarmenhaus 45
      Die Gründung und der Aufbau des Stadtarmenhauses 45
      Weihnachtsbescherung im Stadtarmenhaus 49
III.     Das Armenwesen im 18. Jahrhundert 51
IV.     Das Armenwesen im 19. Jahrhundert 55
  1.   Veränderungen im Armenwesen 55
  2.   Schwere Anschuldigungen gegen unsere „verwahrloste Stadt und deren Verwaltung“ 56
  3.   Der Armen-Etat 57
  4.   Die Reorganisation des Armenwesens in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts 60
  5.   Anträge auf Armenunterstützung 64
V.     Die soziale Situation der Arbeiter im 19. Jahrhundert 66
  1.   Soziale und wirtschaftliche Veränderungen 66
  2.   Soziale Absicherung 67
  3.   Bevölkerungsentwicklung und Gesundheitswesen 68
  4.   Wohnverhältnisse 70
  5.   Preisentwicklung 73
  6.   Armut und Kriminalität 74
  7.   Die Auswanderungen 76
VI.     Das Armenwesen und die Wohlfahrtspflege zu Beginn des 20. Jahrhunderts 77
  1.   Bevölkerung 77
  2.   Wirtschaft 79
  3.   Wohlfahrts- und Gesundheitspflege 79
VII.     Das Armenwesen und die Wohlfahrtspflege in der Zeit der Weimarer Republik 80
  1.   Die Veränderungen im Gesundheitswesen 80
  2.   Die Neugliederung der Armen- und Wohlfahrtspflege 82
  3.   Anträge auf Armenunterstützung 83
  4.   Statistisches Material 88
    a. Bevölkerung 88
    b. Erwerbslose von 1923 bis 1926 88
    c. Wohlfahrts- und Gesundheitspflege 89
  5.   Die Armen- und Wohlfahrtspflege nach 1930 91
VIII.     Anhang 91
  1.   Benutzte Archive 91
  2.   Quellenverzeichnis aus dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv 91
      Quellenverzeichnis aus dem Stadtarchiv Prenzlau 92
      Quellenverzeichnis aus dem Archiv des Kulturhistorischen Museums 92
      Quellenverzeichnis aus dem Archiv des Uckermärkischen Geschichtsvereins 92
  3.   Literaturverzeichnis 92
  4.   Anmerkungen 94
  5.   Abbildungsverzeichnis 96

Die von Schülern des Gymnasiums Prenzlau im Rahmen des Schülerwettbewerbs Deutsche Geschichte um den Preis des Bundespräsidenten“ erarbeiteten Beiträge, die in dieser Broschüre zusammengefasst wurden, befassen sich schwerpunktmäßig mit den Stätten und Institutionen der Armenpflege. Hierzu zählen unter anderem die Hospitäler. Armenhäuser sowie Wohltätigkeitsvereine und Stiftungen. Für diese Publikation wurde umfangreiches, bislang unveröffentlichtes Archiv-und Quellenmaterial zum Armenwesen Prenzlaus erschlossen.

Autoren:
Marc Castillion, Thomas Henke, Constance Hoppe, Henrik Jeschke, Fabian Flöter, Stefan Icke, Enrico Münn, Danny Nehls, Andrea Päth, Morris Piper, Thomas Scholz, Sandro Schwartz, Ina Weber

Projektbetreuer:
Jürgen Theil, Frank Kumkar

Herausgeber:
Uckermärkischer Geschichtsverein zu Prenzlau e. V.
AG für uckermärkische Geschichte im Geschichts- und Museumsverein Buchholz und Umgebung