Hilferuf

700 Jahre mittenmang – Fürstenwerder 1319–2019. (2018)
Geschichte und Geschichten aus mehr als 700 Jahren Fürstenwerder
Herausgeber: Tourismusverein Fürstenwerder e. V.

Inhaltsverzeichnis:
Vorwort 9
Matthias Schulz Erste Spuren. Der Raum Fürstenwerder – mitten in Ur- und Frühgeschichte. 10–21
Volker Wille Stüb, stüb Osterei. 22–23
Henning Ihlenfeldt Ein Haus für Gott. Fürstenwerder um 1240 – mitten in der Christianisierung. 24–31
Volker Wille Ihr Kinderlein kommet. 32–33
Henning Ihlenfeldt Eine Mauer für die Bürger. Fürstenwerder um 1250 – mitten im Hochmittelalter. 34–47
Karl Wilhelm Schultz, Volker Wille Starker Tobak. 48–51
Detlef Graf von Schwerin Urkundlich gemacht. Fürstenwerder 29. September 1319 – mitten im Erbfolgestreit. 52–59
Alfred Manz Fürstenwerder, ein Schulgedicht. Teil I – 1931. 60–61
Ute Bleich, Helga Strauß Von der Heilkunde zur Medizin. Fürstenwerder ab 1740 – mitten in der Verwissenschaftlichung der Medizin.

1.      18./19. Jahrhundert

2.      Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts

3.      Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts

4.      NS- und Nachkriegszeit

5.      Das staatliche Gesundheitswesen der DDR

a.       Allgemeinmedizin

b.      Zahnmedizin

c.       Apotheke

d.      Physiotherapie

6.      Nach der Wiedervereinigung Deutschlands

62–85
Volker Wille Besprechen. 86–87
Ute Bleich, Detlef Graf von Schwerin Auch Müller wollen frei sein. Fürstenwerder 1853 – mitten in der neuen Ordnung.

1.      Die alte Ordnung

2.      Die Landseparation 1823-1854

3.      Die alte Mühle vor dem Berliner Tor

4.      Die neue Mühle vor dem Woldegker Tor

5.      Eine dritte Mühle vor dem Prenzlauer Tor

6.      Chancenreicher Grenzort Fürstenwerder

88–99
Karl Wilhelm Schultz, Volker Wille Je länger – je kürzer. 100–101
Ute Bleich Ziegel als Wirtschaftsfaktor. Fürstenwerder 1853 – mitten in der industriellen Revolution.

– Ziegelei von August Ulrich und August Toll

– Bettacs Ziegelei am Wolfshagener Weg

102–115
Karl Wilhelm Schultz, Volker Wille Sauberkeit ist eine Zier. 116–117
Ute Bleich Berlin braucht Milch. Fürstenwerder 1888 – mitten im Strom der Waren.

1.      Zuerst war alles reine Handarbeit

2.      Molkerei – ein Milchhandel mit angeschlossenem Stall

3.      Der Milchhändler Karl Frenz

4.      Aufsiedlung von Gütern als Ausweg aus einer Krise der Landwirte

5.      Der Reichsnährstand

6.      Die Molkereigenossenschaft von Fürstenwerder

7.      Erich Schulz und seine Mitarbeiter

8.      Zusammenbruch und Neubeginn

9.      Die Milchsammelstelle Paegelow

10.  Strukturwandel in der Landwirtschaft

11.  Umbrüche in der Milchwirtschaft

a.       LPG Typ III – Fürstenwerder

b.      LPG Tierproduktion – Ulrichshof

c.       Agrar-GmbH & Co. KG

118–139
Volker Wille Quelle der Schönheit. 140–141
Volker Wille Auf Schusters Rappen. Fürstenwerder seit 1893 – mitten in der Wanderbewegung.

– Fischerweg

– Königsweg

– Ziegeleiweg

142–159
Karl Wilhelm Schultz, Volker Wille Der König von Fürstenwerder. 160–163
Volker Wille Für ein Leben mit Spazierstock. Fürstenwerder um 1900 – mitten im Kaiserreich. 164–173
Volker Wille Neun Bilder vom Krieg. 174–183
Eva Wynn, Manfred Halling Schwere Zeiten, schöne Kindheit. Fürstenwerder 1929 – mitten in der Weltwirtschaftskrise. 184–193
Horst Parlow Nachkriegsscharmützel. 194–195
Renate Seibt Kindheit mit Seeblick. Fürstenwerder um 1950 – mitten in der Nachkriegszeit. 196–203
Horst Parlow Junge, mach die Eimer voll. 204–205
Hans Christoph Heymann, Karl-Friedrich Marscheider Von der Bodenreform zum sozialistischen Frühling. Fürstenwerder 1945–1990 – mitten in der Planungslandwirtschaft.

– Die Bodenreform

– Die Bodenreform in Fürstenwerder und Ortsteilen

– Die genossenschaftliche Arbeit in der Gemeinde

– Die landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft

– Industrialisierung der Landwirtschaft

– Das Ende des sozialistischen Frühlings

206–231
Karl Wilhelm Schultz, Volker Wille Das Pferd im Hausflur. 232–235
Volker Wille Abgehauen worden. Fürstenwerder 1960 – mitten im geteilten Deutschland. 236–251
Karl Wilhelm Schultz, Volker Wille Zigarrenkopp. 252–253
Ulrich Lube Wilde Jahre. Fürstenwerder 1963 – mitten in der Beat-Generation. 254–259
Reiner Lemke Mitreißend musikalisch. 260–263
Herlfed Wilke Der Aufbruch in eine neue Zeit. Fürstenwerder 1989 – mitten in der Wende. 264–283
Alfred Manz Fürstenwerder, ein Schulgedicht. Teil II – 2001. 284–285
Peter Neumann Was für ein gruseliges Nest! Fürstenwerder 2017 – mitten im Kulturbetrieb. 286–289
Wolfgang Eichler Fürstenwerder, ein Gedicht. 290–291
Henning Ihlenfeld Zeittafel von Fürstenwerder. 292–315
Weiterführende Literatur. Erschienen nach 1945 in den Heften des Fürstenwerder Mosaik. 316–317
Beiträge zur Geschichte von Fürstenwerder. 318–319
Autoren. 320––325

Klappentext:
„… als sich neben ihnen eine Haustür öffnete und ein großes, weißes Pferd seinen Kopf herausstreckte. …“
Nur eine von vielen überraschenden Wendungen in diesem Buch über ein überraschendes Dorf und seine 700-jährige Geschichte.

Wer war König von Fürstenwerder?
Warum arbeiten Müller aus dem mecklenburgischen lieber in Fürstenwerder?
Gab es in Fürstenwerder eine industrielle Revolution?
Was blühte Fürstenwerder im sozialistischen Frühling?

Dieses Buch, als Festschrift zum Jubiläumsjahr 2019 herausgegeben, gibt Antworten auf diese und viele weitere Fragen. Es nimmt den Leser mit auf einen Streifzug durch die lange Fürstenwerdersche Geschichte, die auch immer europäische, brandenburgische, preußische oder deutsche Geschichte gewesen ist.

Es gibt Einblicke in der Alltagskultur eines Dorfes, das erst Burg, dann Stadt und endlich Flecken gewesen ist.

Es beschreibt, wie Bauwerke entstehen, Lebens- und Wirtschaftsformen wechseln, politische Systeme kommen und gehen – und Raum bieten für menschliches Entfalten, das reichlich Stoff für Geschichte liefert.

Ob sachlich, tragisch oder amüsant – kurzweilig präsentiert sich Fürstenwerder dem Leser, der das Gefühl bekommt, mittenmang zu sein in diesem geschichtsträchtigen Ort.