Hilferuf

Im Sommer 2003 wurde der „Alte Jüdische Friedhof“ im Prenzlauer Stadtpark, der 1938 von den Nationalsozialisten gesprengt wurde, unter Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern aus Stettin und Prenzlau neu gestaltet. Der Vereinsvorsitzende Jürgen Theil, der zugleich auch als Geschichtslehrer am Prenzlauer Gymnasium tätig ist, wirkte als Betreuer und war gleichzeitig an der Vorbereitung und Durchführung des Projektes beteiligt.

Vereinsmitglied Jörg Dittberner führt auf dem „Alten Jüdischen Friedhof“ seit der Neugestaltung gemeinsam mit Schülern regelmäßig Gedenkveranstaltungen durch.

Quellen:

  • Gerhard Kegel, „Als wenn durch Naturereignisse die Anlage zerstört wäre“. Das Ende des alten jüdischen Friedhofs im Adolf-Hitler-Park in Prenzlau. Uckermärk. Hefte Bd. 1, 1989, 261–284.
  • Jürgen Theil: Tätigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2003. Mitt. Uckermärk. Geschver. 12, 2005, 124.
Gedenkwand auf dem alte jüdischen Friedhof im Prenzlauer Stadtpark. Die Wand besteht zu einem Großteil aus zerschlagenen jüdischen Grabsteinen, die als Pflastersteine verwendet wurden.

Gedenkwand auf dem alte jüdischen Friedhof im Prenzlauer Stadtpark. Die Wand besteht zu einem Großteil aus zerschlagenen jüdischen Grabsteinen, die als Pflastersteine verwendet wurden.

Gedenkwand mit Blumengebinden (Foto: Jörg Dittberner)

Gedenkwand mit Blumengebinden (Foto: Jörg Dittberner)

Zeitungsartikel aus der Prenzlauer Zeitung vom 7.11.2003

Zeitungsartikel aus der Prenzlauer Zeitung vom 7.11.2003

Bruchstück eines jüdischen Grabsteines, das als Pflasterstein in der Wittenhofer Straße auf Höhe der ehem. Abdeckerei verlegt wurde. (Foto: Christine Hinz, 1998)

Bruchstück eines jüdischen Grabsteines, das als Pflasterstein in der Wittenhofer Straße auf Höhe der ehem. Abdeckerei verlegt wurde. (Foto: Christine Hinz, 1998)