Hilferuf

Heimatkreis Prenzlau (Hrsg.), Prenzlau, Hauptstadt der Uckermark, 1234–1984. Ein bürgerliches Lesebuch. Hamburg 1984 (2. Auflage 1987)

Inhaltsverzeichnis:  
Lena Ohnesorge Vorwort. 5–6
Klaus Raddatz Die ersten Bauern in der Uckermark. 7–25
Arie Kube Die 708 Jahre alte Kirchenglocke von Tornow. 26
Herbert Ludat Zur Deutung des Namens „Prenzlau“. 27–28
Gerhard Kegel Die Gründungsurkunde der Stadt Prenzlau aus dem Jahre 1234. Ein Beitrag zur Geschichte der slawisch–deutschen Beziehungen im 12. und 13. Jahrhundert in der Uckermark. 29–107
Heimatkreis Prenzlau Taschenberg im Landbuch von 1375. 108
Günter Weinhold Von Steinen, Teufeln und Dämonen. 109–111
Marie Kube Der Petzbock in Tornow. 112
Günter Weinhold Der Hexenturm gibt ein Geheimnis preis. 113–116
Paul Kamrath Wat kost hüt no Prenzlau? 116
Paul Kamrath Der Brand von Moskau. 116
Emil Schwartz (†) Bemerkungen zu Merians Ansicht der Stadt Prenzlau. 117–124
Heimatkreis Prenzlau Frühes Beispiel für Umweltschutz. 124
Wilhelm August Dreyer (†) Das Kreuzigungsbild in der St. Nikolaikirche zu Prenzlau. 125–128
Dorothea Lau Von den Stadtpfeifern. 129–131
Hans-Joachim Birkenstaedt „Ick sitt int Dröge“. 131
Hans Fulbrecht De Klog’ Lehra. 131
Heimatkreis Prenzlau Illumination der Stadt Prenzlau 1704. 132
Wilhelm Zimmermann Das dritte Prenzlauer Stadtwappen und seine Varianten in neuerer Zeit. 133–136
Alfred Hinrichs (†) Vom unschuldigen Adler und imperialistischen Schwan. 137–138
Werner Vogel Vom Bäckergewerk in Prenzlau. 139–163
E. Grametke Blick in die Kirche von Gramzow. (Foto). 164
Heimatkreis Prenzlau Morgend um 5 kam der Bote der Russen! Eine Szene aus dem 7jährigen Krieg. 165
Heimatkreis Prenzlau Das Kuh- bezw. Seit 1820 Königstor kurz vor dem Abriß 1876. (Foto). 166
Bernhard Brilling Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Prenzlau (1698–1942). 167–182
Hans Kricheldorff Ein Prenzlauer in Italien. Vom Nachruhm des Jakob Philipp Hacket. 183–192
Günter Schulz Die Strasburger Baugewerke. 193–202
Wolfgang Karnowsky Prenzlau im Kriege 1807/07. 203–217
Gerhard Kegel Schulzeugnis des Sekundaner Strahl von 1818. 218
Heinrich von Kleist Mehr ein Wohnplatz für Wallfische und Häringe. 219
Clemens Brenato „Ein Prenzlauer Rhinozeros“. 219
Carl Friedrich Schinkel Eine Wirkung des Dürftigen und Unheimlichen. 219
Dorothea Lau Ein Musiker aus Böhmen. 220
Karl-Jürgen Nagel Der Kreis Prenzlau und seine Landräte. 221–248
Gerhard Kegel „Die schönste in der Welt nächst dem Straßburger Münster!“ 249
Heimatkreis Prenzlau Bismark und der Prenzlauer Baumkuchen. 250
Hans Wendt Die Schicklichkeit. 250
Heimatkreis Prenzlau Revolution in Prenzlau: Licht an in den oberen Stockwerken! Bekanntmachung vom 24. März 1848. 251
Gerhard Kegel Aber das uckermärkische Bürgertum formiert sich! 252–253
Friedrich Mangelsdorf Bismarck und der Prenzlauer Oberlehrer. (Der preußische Ministerpräsident 1863 auf der Durchreise in Prenzlau.). 254–256
Gerhard Kegel EEner ut de Uckermark wär immer dorbi! 257
Hans Fulbrecht De Oll, de schlecht kiken künn. 258
Hans Fulbrecht De Schosta. 258
Hans Wendt Uckermärkische Wanderungen. (Auswanderer aus der Uckermark – unter genauerer Berücksichtigung der alt-lutheranischen Separatistenbewegung im 19. Jahrhundert.). 259–286
Karl-Jürgen Nagel Prenzlaus Namensschwestern. 287–290
Dorothea Lau Ein Prenzlauer dirigiert in Amerika. 290
Karl-Jürgen Nagel Aus der Chronik des Küsters von St. Marien in Prenzlau. 291–299
Heimatkreis Prenzlau Paul Hubrecht / Straßenbaugeschäft. (alte Werbung). 300
Renate Karnowsky Paul Hirsch, ein preußischer Ministerpräsident aus Prenzlau. 301–321
Liselotte Zimmermann Wissenswertes aus der deutschen Münzgeschichte – u. a. dargestellt an Notgeldausgaben der Stadt und des Kreises Prenzlau. 322–332
Lena Ohnesorge Erinnerungen an das Medizinalwesen in Prenzlau vor 1945. 333–343
Hans Fulbrecht Das Geburtshaus von Max Schmeling in Klein-Luckow. 344
Jochen von Arnim Rechtsanwalt Dr. Emil Schwarz 1880–1971. (Eine biographische Skizze). 345–353
Renate Karnowsky Gustav Mayer – ein Historiker aus Prenzlau. 354–359
Paul Kamrath Historische Bilder aus Bagemühl. 360–361
U. Scharlau Historische Bilder aus Wollschow. 362
Jochen von Arnim Die Prenzlauer Zuckerfabrik. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte Prenzlaus. 363–370
Günther Schneider Schwaneberg und Umgebung. Geschichte und Erinnerungen. 371–391
Paul Kamrath Hannes und August. 391
Max Wendland Die Menkiner Wassermühle. 392–397
Herbert Kühne Erinnerungen des letzten Besitzers der Ritterguts Schwaneberg in der Uckermark. 398–404
Heimatkreis Prenzlau Die mit Scheinwerfern beleuchtete Marienkirche anläßlich der 41. Gastwirtstagung am 25.10.1928 in Prenzlau. 405
Orgvin von Winterfeld Joachim von Winterfeldt-Menkin – Ein Leben für die Heimat. 406–410
Heimatkreis Prenzlau Die Prenzlauer Obrigkeit. (Bilder von 1919 und 1943). 411
Heimatkreis Prenzlau Ergebnisse der Reichstagswahl im September 1930 in Prenzlau. 412
Heimatkreis Prenzlau Und so setzte sich 1930 das Stadtverordnetenkollegium zusammen. 413
Günter Schulz Mein Hof. 414
Günter Schulz Pirschgang. 414
Eckhard Koch Die Kaufmannsfamilie Henckel. 100 Jahre landwirtschaftlicher An- und Verkauf. 415–419
Kurt Wrede Stoßseufzer. Aus der „Bierzeitung“ der Prenzlauer Abiturienten des Jahres 1921). 419
Friedrich Zimmermann Die landwirtschaftlichen Brennereien in der Uckermark. 420–422
Joachim Ziesenitz Der Strasburger Markt mit seinen Häusern und Bewohnern die 1945. (Die Westseite). 423–427
Roswitha Anders Martin Anders – Lehrer und Musiker. 428–434
Heimatkreis Prenzlau Angehörige der SA lachen zum halben Preis. (zwei Zeitungsannoncen 1934). 435
Lena Hustadt, geb, Jung Geliebtes Prenzlau. 436–438
Heimatkreis Prenzlau Aus „verdunkelter“ Zeit! 439
Heimatkreis Prenzlau Schrottsammlung für den Führer und seinen Sieg. (zwei Bilder). 440
Gerhard Kegel Prenzlauer Bilderbogen vom November 1943. 441–445
Ulrich Sahm Station in Prenzlau. (Erinnerungen an die letzten Kriegsjahre). 446–449
Paul Kamrath So eine Last. 449
Ilse-Marie von Winterfeldt Erinnerungen an einen Sommertag in Alexanderhof. 450–451
Günter Pipke Uckermärkische „Lager-Lyrik“ aus Frankreich. 452
Dorothea Perseke „Theres“ (Een Vertellsel ut de Uckermark – erlävt un upschräven.). 453–455
Hans Filbrecht Schosta Schnäpel. 455
Elisabeth Stiemert, geb. Heermann September Fünfundvierzig. 456–459
Günter Pipke „Iwan“ verschenkte ein Harmonium. Eine Wahre Geschichte aus dem Prenzlau der ersten Jahre nach 1945. 460–461
Katharina Block Herbst in der Mark. (Gedicht). 461
Armin Mueller-Stahl Szene aus der Kindheit. 462–463
M. B. Jugend (Gedicht). 463
Eckhard Moog Schlaflied. 463
Gerhard Brüsch Grenz – mein Heimatort. 464–468
F. W. Linkersdorf Prenzlau. (Gedicht). 468
Wolf Biermann Es gibt ein Leben vor dem Tod. 469–472
Heimatkreis Prenzlau Chronik der Stadt Prenzlau in Auszügen: 1945–1984. 473–500
Johannes Gebhardt „Blütengefäß“. (Bild). 501
Heimatkreis Prenzlau Übersichtskarte der Uckermark.. 502–503
Karl-Jürgen Nagel Literaturbericht für Stadt und Kreis Prenzlau (ab 1970). 504–511
Heimatkreis Prenzlau Wir Deutschen bleiben wohl immer – Deutsche! (letzte Seite des Programmheftes zum 750jährigen Bestehen von Prenzlau). 512

Wer seine Heimat liebt, wer sich mit ihr verbunden fühlt, der möchte auch ihre Geschichte kennen. Von den großen Wellen der weltpolitischen Ereignisse, aber ebenso von den kleinen Wellen lokalgeschichtliche Vorkommnisse bleibt auch eine so unscheinbare Provinzstadt wie Prenzlau nicht verschont. Sie alle wirken sich aus auf die Lebenserfahrungen und das Selbstverständnis ihrer Bewohner. Und so lag es denn auch für uns Exil-Prenzlauer nahe, angesichts der 750-jährigen Wiederkehr der Gründung der uckermärkischen Hauptstadt als deutscher Stadt, sowohl ein wenig von dem, was der Fleiß der Historiker aus dem Dunkel der Vergangenheit an das Licht unserer Tage gefördert hat, als auch etwas von dem, was noch im Gedächtnis der Lebenden vorhanden ist, festzuhalten und es damit uns und den nach uns Kommenden zu bewahren.

 

(aus dem Vorwort)