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Wir über uns – Der Verein

Der 1989 auf Initiative von zwölf Personen wieder entstandene Uckermärkische Geschichtsverein zu Prenzlau e.V., registriert am 25.4.1990, bemüht sich mit seinen inzwischen etwa 230 Mitgliedern (fördernde, korrespondierende und Ehren-Mitglieder) mit wachsendem Erfolg um die Erforschung und Darstellung der Geschichte und der kulturellen Entwicklung der Uckermark. Der Jahresbeitrag beträgt 20,-€, ermäßigt 15,-€, er beinhaltet das Mitteilungsheft und den ganzjährigen Eintritt für die Dauerausstellung im Prenzlauer Museum. [Beitrittserklärung] [Bankverbindung]

Der Verein sieht sich in der Tradition des ehemaligen Uckermärkischen Museums- und Geschichts-Vereins, der 1898 gegründet wurde und 1942 seine Aktivitäten einstellte. Einzelne Mitglieder waren bis 1945 im Sinne des Vereins tätig. Die Aufgaben des alten Vereins übernahmen nach dessen Löschung aus dem Vereinsregister (1950) verschiedene Interessengemeinschaften des des Kulturbundes der DDR. In den alten Bundesländern existierte parallel dazu eine Arbeitsgemeinschaft für uckermärkische Geschichte, die sich der Traditionspflege der Uckermark verpflichtet fühlte.

Aus aktiven Mitgliedern sowohl des Kulturbundes als auch der Arbeitsgemeinschaft gründete sich in der Wendezeit der Uckermärkische Geschichtsverein neu. Mit den Ortsgruppen in Fürstenwerder und Gramzow und einer Nebenstelle in Boitzenburg versucht der Verein ein breites Netzwerk interessierter Bürger aufzubauen, dazu gehören auch enge Kontakte zu allen Heimatvereinen und Ortschronisten in der Uckermark.

Erklärtes Ziel [Satzung] des Vereins ist es, durch eine breite Publikationstätigkeit die Bürger stärker für die eigene Geschichte und den Wert der Kulturlandschaft zu sensibilisieren. Zur regen Öffentlichkeitsarbeit gehören neben Vorträgen und Tagungen zur Landes- und Ortsgeschichte, die Unterhaltung einer regionalgeschichtlichen Bibliothek.

In Zusammenarbeit mit Schulen werden spezielle Kurse durchgeführt, die den Schülern die Besonderheiten der Uckermark verdeutlichen und das Geschichtsbewusstsein vertiefen helfen. Auch durch Stadtführungen sowie Anleitung und Unterstützung von Ortschronisten wird dieses Anliegen befördert.

Im Dezember 1999 erhielt der Verein vom Minister für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburgs, Wolfgang Hackel, eine Anerkennung für seine „vorbildliche Öffentlichkeitsarbeit und seine Aktivitäten für die Bewahrung der Kulturlandschaft der Uckermark“.

Der Verein unterhält derzeit fünf Schriftenreihen: