Hilferuf

Kerrin Gräfin von Schwerin: Die Uckermark zwischen Krieg und Frieden 1648–1949.

– Schriftenreihe der gemeinnützigen Gesellschaft für Fortbildung, Forschung und Dokumentation, Friedrich Beck u. A. (Hrsg.), Potsdamer Studien Bd. 16 (2005), und

– Arbeiten des Uckermärkischen Geschichtsvereins zu Prenzlau, Heft 8 (2005)

Inhaltsverzeichnis:  
Vorwort (Kerrin Gräfin Schwerin) 9
Danksagung 11
Vom Krieg und vom Frieden (1648–1848) 12
Die Uckermark 12
Die Freiheitskriege 16
Militärstandorte 20
Die Separation 25
Auswanderung 29
Landwirtschaftliche Produkte 30
Kleinstädte 34
Dörfer der Uckermark 41
Schlösser und Gutshäuser 45
Der Uckermärker im Spiegel der Zeit 52
Ausländer und andere Uckermärker 54
Der Adel 57
Zwischen Revolution und Weltkrieg (1848–1914) 60
Die vergebliche Revolution von 1848 60
100 Jahre Revolution 67
Lehrer und Pfarrer 67
Vereine in der Uckermark 70
Armen- und Krankenhäuser 72
Die soziale Frage 74
Natur und Heimat 76
Vom Weltkrieg und der Nachkriegszeit (1914–1933) 82
Der Erste Weltkrieg (1914–1918) 82
Die Junker 84
Die Nachkriegszeit 88
Der Brandenburgische Provinziallandtag 94
Aus uckermärkischen Zeitungen (1920–1933) 95
Der Geiste von 1914 98
Politik und Landwirtschaft 99
Das Jahr 1933 – Das III. Reich 106
Uckermärker erinnern sich 106
Hitlerjugend 108
Die Machtergreifung der NSDAP 109
Aus uckermärkischen Zeitungen 113
Lagebericht des SD 1933/1934 117
„Nationalsozialistischer Ungeist“ 119
Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei 119
Die Uckermark unter NS-Herrschaft 124
Die Autobahn 124
Reichsarbeitsdienst 125
Fremd- und Zwangsarbeiter 129
Jagdleidenschaft 132
Hohenlychen 135
Das Konzentrationslager Ravensbrück 138
Die Judenverfolgung 139
Kirche und Kirchenkampf 143
Die Bekennende Kirche 145
Der Zweite Weltkrieg (1939–1945) 150
Der Vorkrieg 150
Aus dem Uckermärkischen Kurier: 1942 152
Der Krieg in der Uckermark 154
April 1945 155
Flucht 159
Bodenreform 164
Enteignung 167
Anmerkungen 174
Abkürzungen 187
Interviews 187
Abbildungsverzeichnis 187
Literaturverzeichnis 188

Dieses Porträt der Uckermark, seiner Dörfer und Kleinstädte, seiner Landbevölkerung und seiner Adelsfamilien, seiner Vereine und Parteien richtet sich an ein breites Lesepublikum. Die traumatische neuzeitliche Geschichte einer märkischen Kulturlandschaft zwischen Krieg und Frieden, das ist das Thema dieser ersten Gesamtdarstellung der Uckermark. Auf Krieg und Zerstörung folgte Neubesiedlung und Wachstum, Auswanderung und politische Radikalisierung im Nationalsozialismus, erneute Verwüstung und Vertreibung und schließlich die Bodenreform in der SBZ. Und auch heute wandern ihre Menschen wieder aus, in die großen Städte im Westen und Süden der Republik, wo es Arbeit gibt.

Pressemitteilung Krieg und Frieden