Hilferuf

Oscar Bähr: Aus der älteren Geschichte der Juden in Prenzlau (Vortrag, gehalten im „Verein für jüdische Geschichte und Literatur“). (aus: Prenzlauer Zeitung und Kreisblatt, 1900–1901)

Reprint 1993, 36 Seiten

Sonderheft der:

  • AG für uckermärkische Geschichte im Geschichts- und Museumsverein Buchholz und Umgebung, und des
  • Uckermärkischen Geschichtsvereins zu Prenzlau e. V.
  Inhaltsverzeichnis:  
  Einführung (Oscar Bähr) 1–2
I. Mittelalter 2–17
II. Endmittelalter bis Neuzeit 17–34
  Nachwort (Gerhard Kegel, Jürgen Theil) 35
  weiterführende Literatur (Gerhard Kegel, Jürgen Theil) 35–36

Dieser Aufsatz wurde 1900/01 in der “Prenzlauer Zeitung und Kreisblatt“ in Fortsetzungen veröffentlicht. Der Verfasser Dr. Oscar Bähr, geb. 1856 in Mayen/Rhld., amtierte als letzter Rabbiner vom September 1885 bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1934 in Prenzlau. Von hier zog er nach Moers am Niederrhein. Im Juli 1942 wurde er von dort zusammen mit seiner Frau Madchen und seinem 1887 in Prenzlau geborenen Sohn, dem Arzt Dr. Hermann Bähr und dessen Frau und Sohn nach Theresienstadt deportiert, wo Oscar Bähr am 18.10.1942 und seine Frau am 5.3.1943 starben. Todestag- und -ort seines Sohnes sind unbekannt, seine Frau Helene wurde in Auschwitz ermordet, der 1922 geborene Enkel des Rabbiners, Günther Bähr, 1945 auf dem Todesmarsch von Auschwitz nach Gleiwitz. – Dr. Oscar Bähr war in Prenzlau u. a. Mitglied des Uckermärkischen Museums- und Geschichtsvereins.

 

(Nachwort)