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Bücher von Vereinsmitgliedern

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Volker Eckart / Uwe Feldmann: Tarnname „Fichte“. Die Geschichte des Kernwaffenlagers „Lychen II“. (2014) (ISBN: 978-3-86386-777-5)

Inhaltsverzeichnis:
Einleitung. 5–6
Der Bau der Kernwaffenlager. 7–12
Lage und Erschließungsarbeiten für die Baustelle Fichte. 12–15
Bauausführung Objekt Fichte. 15–19
Übergabe an die Sowjetarmee. 19–22
Objektsicherung durch die sowjetischen Nutzer. 22–25
Gliederung des Kernwaffenlagers. 26–31
Wohnbereich. 31–34
Kasernen- und Unterkunftsbereich. 34–44
Parkbereich. 45–55
Bunkervorfeld (äußerer Sperrkreis). 56–59
Bunkerbereich (innerer Sperrkreis). 60–68
Die Lagerbunker. 69–89
Die Ladeetage (obere Ebene). 69–72
Die Lagerebene (untere Ebene). 73–83
Betriebsbereich des Bunkers. 83–89
Szenarium zur Übergabe von atomaren Gefechtsköpfen. 89–93
Abzug aus „Lychen II“. 94–99
„Lychen II“ von 1991bis 2012. 100–106
Rückbau. 107–109
Ausblick. 110
Ergänzende Anlagen.
Anlage 1 –NVA und Kernwaffen. 111–114
Anlage 2 – Atomwaffensperrvertrag. 115
Anlage 3 – Baupionierbataillon 6. 116–121
Anlage 4 – Alltag im Kernwaffenlager. 122–125
Anlage 5 – Isotherme Fahrzeuge. 126–127
Anlage 6 – Herstellung von Gefechtsköpfen in der UdSSR. 128–132
Anlage 7 – NATO-Kernwaffen in Deutschland. 133–134
Anlage 8 – Abzug der sowjetischen Atomwaffen. 135–137
Anlage 9 – VEOLIA Umweltservice GmbH – Entsorgungsbetrieb. 138
Anlage 10 – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung. 139–140
Verwendete Abkürzungen. 141–142
Über die Verfasser. 143

 

Das Kernwaffenlager „Lychen II“ gehört mit zu den brisantesten Militärobjekten in der ehemaligen DDR. Dessen Geschichte ist untrennbar mit den Entwicklungen in Deutschland und in Europa nach 1945 verbunden. Die Geschichte dieses Kernwaffenlagers wird in dieser Publikation beleuchtet.

(Klappentext)

Joachim Benthin: Umbrüche, Landwirtschaftliche Bildungseinrichtungen und Landwirtschaft in der Uckermark. (2012)

Schibri-Verlag; ISBN: 978-3-86863-102-9

Inhaltsverzeichnis:
Vorwort 7
Zwischen Separation und dem I. Weltkrieg. 9
Eröffnung der landwirtschaftlichen Winterschule und die Folgejahre. 18
Der Neubau der Schule in der Brüssower Straße 37. 21
Weimarer Republik und das NS-Regime. 26
Neubeginn 1945. 36
Eigentumsverhältnisse der Liegenschaften. 40
Wiedereröffnung der landwirtschaftlichen Winterschule als Fachschule für Landwirtschaft. 42
Der Schulbetrieb nach dem Wiederaufbau in der Brüssower Straße 37. 49
Sozialistische Landwirtschaft. 65
Kreislandwirtschaftsschule. 70
Kreisvolkshochschule Uckermark. 82
Entwicklung nach 1989/90. 87
Schlussbemerkungen. 90
Anhang: 91
– Anlagen 1–29 92
– Anlagenverzeichnis 123
– Verzeichnis der verwendeten Symbole und Abkürzungen 128
– Verzeichnis der Zeitzeugen 130
– Abbildungsverzeichnis 132
– Quellen- und Literaturnachweis 135
Dankesworte. 139
Kurzbiographie des Verfassers. 140

In dem Buch werden die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen der zurückliegenden 150 Jahre dargestellt. Berichtet wird über die enorme Entwicklung der Wirtschaft, den Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft, den Wandel der Besitzverhältnisse, die Folgen des ersten und zweiten Weltkrieges sowie über die Veränderungen im Berufs- und Alltagsleben  der Menschen. Mit den Darlegungen wird ein regionaler Bezug zwischen der Entwicklung der Landwirtschaft und der landwirtschaftlichen Aus- und Weiterbildung hergestellt. Historische Daten und regionale Ereignisse konnten durch Aussagen von Zeitzeugen nachvollzogen und niedergeschrieben werden. Ein Stück Geschichte der Stadt Prenzlau wurde mir der Dokumentation aufgearbeitet. Geschehnisse, Daten und Leistungen der Vergangenheit und Gegenwart werden dokumentiert.

(Umschlagtext)

Bernhardt Rengert (Texte) / Ines Markgraf (Fotos): Offene Gärten in der Uckermark. (2013)

Steffen Verlag / Steffen GmbH; ISBN 978-3-942477-36-9

Inhaltsverzeichnis:
Heike Zumpe Paradiese der Uckermark – Vorwort. 9
Bernhardt Rengert Bescheidenheit als malerische Zier – Klein, aber fein: Der Cottage-Garten von Antje Wortmann lässt Besucher in Lychen staunen. 11–18
Bernhardt Rengert Wo sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen – Ein Garten wie im Märchen: Zu Gast bei Sigrid und Klaus-Dieter Hollendorf in Metzelthin. 19–26
Bernhardt Rengert Die Rosensammlerin – Hinter Schönermarks Handarbeitsstübchen wachsen Katrin Lübckes Alte Rosen. 27–32
Bernhardt Rengert Kräuter und Tees in Hülle und Fülle – Schmackhaft und voller Anregungen: Der Garten von Antje und Peter Richter in Grunewald. 33–40
Bernhardt Rengert Ein Stück Toskana zaubern – Ihr Garten in Groß Kölpin ist Barbara und Sigurd Kuschnerus Quelle der Inspiration. 41–48
Bernhardt Rengert Ein gartenkünstlerisches Kleinod – Zwischen Barock und Moderne: Karoline Jüttner und Joachim Schmidt in Suckow. 49–56
Bernhardt Rengert Atelier, Galerie und Wohnstätte – Der Künstlergarten – Birgit und Christian Uhlig leben inmitten von Angermünde auf einer blühenden Insel. 57–64
Bernhardt Rengert Vier-Seiten-Hof mit Garten – Bei Ilona Pahl in Kummerow wurde aus dem Bauerngarten eine Idylle hinter dem Haus. 65–72
Bernhardt Rengert Refugium zwischen Wasser und Wald – Der Landschaftsgarten von Bärbel und Joachim Neumuth ist ein Stück Lebensphilosophie. 73–80
Bernhardt Rengert Stadt- und Seepark vereint – Dem LAGA-Park in Prenzlau mangelt es dank moderner Technik nicht an Wasser. 81–88
Bernhardt Rengert Barock neu inszeniert – Ein moderner Klostergarten auf dem einstigen Wirtschaftshof der Prenzlauer Dominikaner. 89–96
Bernhardt Rengert Ein Geschichtsausflug im Garten – Zwischen „Königstuhl“ und „Triglavhain“ zeigt sich im Hotelgarten von Hans-Dieter Thiemke ein Stück Prenzlauer Gründungslegende. 97–104
Bernhardt Rengert Morbider Charme und Gastlichkeit – Bettina Husemann und Hagen Hartig bewirtschaften das Mühlengrundstück in Werbelow. 105–110
Bernhardt Rengert Von Rosen leben – Aus einer Geschäftsidee wurde in Karlstein der Rosenhof Flemming. 111–118
Bernhardt Rengert Verborgene Schönheit – In Dolgen haben sich Runhilde und Joachim Lorenz einen Gartentraum geschaffen. 119–126
Bernhardt Rengert Landschaftsgarten im Werden – Bei Regina und Erwin Klaus in Christianenhof wird der fließende Übergang in die Landschaft zum Erlebnis. 127–134
Bernhardt Rengert Der Garten ums Haus – Anke Stohs lässt in ihrem Genießergarten in Wichmannsdorf Erinnerungen wachsen. 135–142
Bernhardt Rengert Der Kunstgarten als Abbild der Natur – Im Thomsdorfer Kunstkaten von Dagmar und Hubert Ilchmann sind Galerie und Garten vereint. 143–150
Bernhardt Rengert Ein Garten im Wald – Zu Gast bei Elfen und Kobolden im Waldgarten von Cornelia Herwig in Kastaven. 151-156
Bernhardt Rengert Exoten in üppiger Auswahl – Die Welt ist bei Joachim Hantke am Lychener Stadtsee ständiger Gast. 157-163
  Anhang  
  Übersichtskarte. 164
  Weitere „Offene Gärten“, Parks und Gärtnereien in der Region. 165–166
  Literatur / Quellen. 166–167
  Dank. 168
  Über die Autoren. 168

 

Erik Gloßmann / Bernhardt Rengert (Hrsg.): Brandenburgisches Hausbuch – Geschichten und Gedichte, Erinnerungen und Berichte aus dem Land Brandenburg. (2013)

Husum Druck- und Verlagsgesellschaft mbH u. Co. KG; ISBN 978-3-89876-601-2

Inhaltsverzeichnis:
Erik Gloßmann, Bernhardt Rengert Vorwort. 5–6
  1. Land und Leute. 7–34
  2. Brandenburg an der Havel. 35–66
  3. Havelland. 67–96
  4. Prignitz. 97–122
  5. Ostprignitz-Ruppin. 123–150
  6. Oberhavel. 151–178
  7. Uckermark. 179–206
  Die Riesen bei Prenzlau. (Sage). 180
  Der Rabe auf dem Mittelturm zu Prenzlau. (Sage). 180
Chr. Voigt Ein Mittagessen auf Schloss Boitzenburg vor 400 Jahren. 181
Hans Georg von Arnim Friedensgebet. 182
Anonym Sagen, Schwänke und Anekdoten über die Schwedter Markgrafen. 182–183
Johann Carl Friedrich Rellstab Eine Geschäftsreise 1795 – Auf der Rückfahrt. 184
Adolf Stahr Über die Uckermärker. 185–186
Adolf Stahr Eine Uckermärkische Bauernhochzeit in Wallmow. 186–188
Heinrich Laube Eine Lustreise mit der Linienkutsche um 1836. 188–189
Johannes Werner Aus den Erinnerungen Maxe von Arnims, der Tochter Bettinas. 190–192
Theodor Ludwig von Haas Bericht des Landrates des Kreises Templin an das Regierungspräsidium in Potsdam (21. Nov. 1848). 192–193
Gustav Mayer Schulzeit in Prenzlau. 194–195
Max Lindow Wat wi äten – Uckermärkers Wochenspeisezettel. 195
Heinrich Wolfgang Seidel Auf Schulinspektion in Haßleben. 196–197
Kurt Barthel (Kuba) Perle der Uckermark (über Schwedt). 197–199
Gisela Heller Lychen. 199–202
Günter Wermusch Des Reichsmarschalls Schätze. 202–204
Bert Papenfuß Kein Pfennig für die Uckermark (NSG). 205
Peter Ensikat Macht ist geil. 206
  8. Barnim. 207–230
  9. Märkisch Oderland. 231–258
  10. Frankfurt an der Oder. 259–280
  11. Oder Spree. 281–308
  12. Dahme-Spree. 309–338
  13. Spree-Neiße. 339–372
  14. Cottbus. 373–398
  15. Oberspreewald-Lausitz. 399–426
  16. Elbe-Elster. 427–450
  17. Teltow-Fläming. 451–474
  18. Potsdam-Mittelmark. 475–502
  19. Potsdam. 503–538
  Zeittafel zur Brandenburgischen Geschichte. 539–544
  Anmerkungen und Quellen. 545–571
  Alphabetisches Ortsregister. 572–575
  Inhaltsverzeichnis. 576

 

Bernhardt Rengert (Texte) / Ines Markgraf (Fotos): Mit Sagen durch das Boitzenburger Land. (2008).

Schibri-Verlag; ISBN 978-3-937895-82-6

Inhaltsverzeichnis:
Bernhardt Rengert, Ines Markgraf Ein paar Worte vorab. 6–7
Bernhardt Rengert Findlinge und Hünen. (Sage). 8–10
Bernhardt Rengert Herkunft der kleinen Warther Glocke. (Sage). 11–13
Bernhardt Rengert Name und Herkunft der Arnims. (Sage). 14–16
Bernhardt Rengert Unterirdische in Thomsdorf. (Sage). 17–19
Bernhardt Rengert Entstehung des Arnimschen Wappens. (Sage). 20–22
Bernhardt Rengert Der unterirdische Gang in Boitzenburg. (Sage). 23–26
Bernhardt Rengert Die alte Frick. (Sage). 27–29
Bernhardt Rengert Die letzte Nonne. (Sage). 30–33
Bernhardt Rengert Der Böttchermeister aus Boitzenburg. (Sage). 34–37
Bernhardt Rengert Die mecklenburgische Prinzessin. (Sage). 38–41
Bernhardt Rengert Ein Wäschedieb an der Bleiche. (Sage). 42–44
Bernhardt Rengert Von verwunschenen Orten. (Sage). 45–48
Bernhardt Rengert Die Hardenbecker Glocke. (Sage). 49–51
Bernhardt Rengert Allerlei Hexenkram. (Sage). 52–55
Bernhardt Rengert Ein gelehrter Pucks. (Sage). 56–58
Bernhardt Rengert Die Glocken von „St. Marien auf dem Berge“. (Sage). 59–61
Bernhardt Rengert Kutschen und ein Goldschatz. (Sage). 62–65
Bernhardt Rengert Die weiße Frau. (Sage). 66–68
Bernhardt Rengert Räuber und ein Riese. (Sage). 69–71
  Orts- und Personenregister. 72–75
  Verwendete Literatur. 76–77
Bernhardt Rengert Danksagung. 78–79

 

Stephan Diller und Christoph Wunnicke (Hrsg.), Prenzlau und die Friedliche Revolution (1989/90) – eine Stadt im Umbruch. Begleitschrift zur Ausstellung im Kulturhistorischen Museum, Dominikanerkloster Prenzlau – Kulturzentrum und Museum. (2012)

 

Inhaltsverzeichnis:
Vorwort (Stephan Diller) 8–9
Denn Deine Sprache verrät dich … (Rochus Stordeur) 10–11
Prenzlau 1985–1995 (Christoph Wunnicke, Stephan Diller) 13–40
1.       Politische Institutionen und Akteure bis 1989 13
  1.     Die SED – Organisation und Strukturen  
    1.   Erster Sekretär der SED–Kreisleitung  
    2.   Weitere Mitglieder der SED–Kreisleitung  
    3.   Kaderpolitik der SED  
    4.   SED und bewaffnete Organe der DDR  
      1. Nationale Volksarmee (NVA)  
      2. Kreisdienststelle (KD) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS)  
      3. Deutsche Volkspolizei (DVP)  
      4. Untersuchungshaftanstalt Prenzlau (UHA)  
      5. Planungen zu Isolierung und Internierung im Verteidigungszustand  
      6. Kampfgruppen der Arbeiterklasse  
  2.     Die Blockparteien  
    1.   Die Christlich-Demokratische-Union (CDU)  
    2.   Die Liberaldemokratische Partei Deutschlands (LDPD)  
    3.   Die Demokratische Bauernpartei Deutschlands (DBD)  
    4.   Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NDPD)  
  3.     Massenorganisationen  
2.       Wirtschaft und Handel bis 1989 21
  1.     Planwirtschaft  
  2.     Landwirtschaft und Nahrungsgüterwirtschaft  
    1.   Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften (LPG) Prenzlau  
    2.   Industriebetriebe der Nahrungsgüterwirtschaft  
  3.     Handwerk und Handel  
    1.   Produktionsgenossenschaften des Handwerks (PGH)  
    2.   Konsumgenossenschaften und die staatliche Handelsorganisation (HO)  
3.       Kultur und Sport bis 1989 23
  1.     Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands  
  2.     Deutscher Turn- und Sportbund (DTSB)  
  3.     Stadtbibliothek und Jugendklub „BOBO“  
4.       Christen und Kirche in Prenzlau bis 1989 25
  1.     Erfahrungen von Christen in Prenzlau  
    1.   Franz Rühr – Katholischer Pfarrer  
    2.   Hellmuth Picht – evangelisches CDU-Mitglied  
    3.   Jürgen Stier – Kantor des evangelischen Kirchenkreises  
  2.     Evangelische Jugendarbeit als Hort von Widerspruch  
  3.     Bausoldaten – Waffenverweigerer in Uniform  
5.       Die Friedliche Revolution 30
  1.     Die Kommunalwahl 1989  
  2.     Ausreiseantragsteller und Flüchtlinge  
  3.     Der Widerspruch wird öffentlich  
  4.     Parteigründungen  
  5.     Dialog mit den alten Kräften  
  6.     Runde Tische  
6.       Wandel der politischen und wirtschaftlichen Landschaft ab 1990 33
  1.     Die Blockparteien erfinden sich neu  
  2.     Auflösung und Wandel  
    1.   Presselandschaft  
    2.   Bewaffnete Organe  
    3.   Auflösung der Nationalen Volksarmee – Übernahme in die Bundeswehr  
    4.   Auflösung und Umwandlung der Massenorganisationen  
  3.     Verwaltung und Zivilgesellschaft werden nach westdeutschem Vorbild neu aufgebaut  
  4.     Umbau des Wirtschafts- und Sozialsystems – Folgen und Auswirkungen  
7.       Ausblick 40
Einführung in das Konzept zur Dauerausstellung „Prenzlau 1985–1995“ (Christoph Wunnicke) 41–43
1.       Die Zeit bis 1989

Bereich eins: Politik

Bereich zwei: Wirtschaft und Handel

Bereich drei: Bildung und Kultur

Bereich vier: Die Friedliche Revolution und Baugeschichte

42
2.       Die Zeit nach der friedlichen Revolution

Bereich fünf: Politik ab 1990

Bereich sechs: Wirtschaft und Handel ab 1990

Bereich sieben: Kultur nach 1990

43
Ausstellungstafeln 45
Anhang 203
1.       Abkürzungsverzeichnis  
2.       Herausgeber und Autoren  

 

Stadt Prenzlau (Hrsg.): Olaf Gründel, Auf den Spuren der Schweden. Der Dreißigjährige Krieg in der Uckermark. (2001)

Vorwort

Auf Exkursionen in der Uckermark stößt man immer wieder auf Spuren, die nach Schweden „führen“. Oft versteckt und heute unkenntlich geben sie Zeugnis einer einst engen  Beziehung zwischen Schweden und der Mark Brandenburg. Die Schwedenschanze in Schwedt, die Marienkirche in Prenzlau, das Schloß Boitzenburg oder die Klosterruinen in Chorin erinnern an eine längst vergangene Zeit und könnten lange, oft traurige Geschichten erzählen´, wurden doch die Beziehungen zwischen Schweden und der Uckermark besonders in Kriegszeiten sehr intensiv.

Besonders dramatisch war dabei die Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Die Uckermark gehörte zu den am meisten zerstörten Gebieten Europas. Die Schweden waren 18 Jahre lang aktiv am Krieg beteiligt. Der uckermärkische Adlige Hans Georg von Arnim auf Boitzenburg war ein  Vertrauter, später ein Gegner des legendären schwedischen Königs Gustav II. Adolf. Der König selbst kam auf seinem unfaßbaren Siegeszug durch das Reich auch in die Uckermark, errichtete bei Schwedt sein Feldlager, residierte in Prenzlau und kehrte zwei Jahre später noch einmal in diese Stadt zurück – tot.

Am deutlichsten aber spürten, wie in allen Zeiten, die einfachen Einwohner der Uckermark die Leiden des Krieges.

Die nachfolgenden Ausführungen sollen Sie ermutigen, in die längst vergangenen Zeiten des Dreißigjährigen Krieges einzutauchen und die fremde Welt zu erkunden. Vielleicht ist es eine Anregung für Sie, auch einmal die originalen Schauplätze der Ereignisse in der Uckermark zu besuchen. In dieser Broschüre stellen wir Ihnen die Orte entlang der „Schwedenstraße“ mit ihren interessanten Sehenswürdigkeiten kurz vor und wünschen viel Spaß beim Neuentdecken.

Ihre Stadtinformation Prenzlau

 

Sieghart Graf von Arnim: Georg Dietloff von Arnim (1679–1753). Im Dienst der ersten drei preußischen Könige. (C. A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn, 2013)

Inhaltsverzeichnis
Geleitwort 5
Vorwort 9
Heimat — Boitzenburg — Uckermark
Kap. 1 Die Vorfahren und die Besitzgeschichte 13
Kap. 2 Kindheit und Jugend 21
Kap. 3 Ehe und Beginn des Staatsdienstes 24
Kap. 4 Landvogtei und Quartalsgericht 30
Kap. 5 Landvogt und Präsident des Quartalsgerichts 36
Kap. 6 Prenzlau 40
Kap. 7 Die Uckermark: Geografie, Geschichte, und Soziale Verhältnisse 46
Kap. 8 Wiedervereinigung der Boitzenburger Güter 51
Kap. 9 Schloss, Park und Kirche 63
Kap. 10 Soziale Verantwortung 72
Im Zentrum der Macht in Berlin
  Abschnitt 1 Friedrich I. in Preußen (1657–1713), König ab 1701
Kap. 11 Die Hohenzollern in Brandenburg 76
Kap. 12 Der Nachfolger des Großen Kurfürsten 79
Kap. 13 Erbe des Großen Kurfürsten und Modernisierung 83
Kap. 14 Dienste von Georg Dietloff 85
Abschnitt 2 Friedrich Wilhelm I. (1688–1740), regiert ab 1713
Kap. 15 Letzte prunkvolle Handlung für Friedrich I. 88
Kap. 16 Modernisierung 90
16.1 Verwaltung 90
16.2 Wirtschaft 90
16.3 Militär 91
Kap. 17 Charakter und Lebensführung 93
Kap. 18 Dienste von Georg Dietloff 95
Kap. 19 Familiäres Umfeld 101
Kap. 20 Tod des Königs Friedrich Wilhelm I. 103
Abschnitt 3 Friedrich II. in Preußen (1712–1786), regiert ab 1740
Kap. 21 Persönliches und Familiäres 105
Kap. 22 Der neue König 106
Kap. 23 Dienste von Georg Dietloff 111
Kap. 24 Georg Dietloff (1679–1753) und Samuel von Cocceji (1679–1755) 113
Kap. 25 Familiäres und Heimatliches am Lebensabend 118
Kap. 26 Der Johanniterritter 119
Kap. 27 Rückkehr in Königliche Dienste nach Berlin 126
Kap. 28 Ein würdiges Ende 129
Anhang 133
Bilderverzeichnis 159
Literaturverzeichnis 164
Personenregister 167

Georg Dietloff von Arnim (1679–1753)

Wir sind gespannt darauf zu erfahren: Wer war Georg Dietloff von Arnim? Ein Mann, der Zeit seines Lebens wachsendes Ansehen genoss. Das beginnt mit dem Studium des hochbegabten Jünglings an der neu gegründeten Universität Halle und endet im Machtzentrum Berlin als hoch geschätzter Inhaber höchster Staatsämter im Dienst der ersten drei preußischen Könige.

Die großen Erfolge als Präsident des Quartalgerichts bzw. Obergerichts in Prenzlau veranlassten den zweiten König, Friedrich Wilhelm I., Georg Dietloff zum Präsidenten an das Oberappellationsgericht, auch Tribunal genannt, in Berlin zu berufen. Auch Friedrich II., der Große, schätzte seine Loyalität und seinen juristischen Verstand. …

Auszug aus dem Klappentext

 

Gerhard Kegel, Fünf Tage im August, Szenen einer Reise. (2007)

Inhaltsverzeichnis:
1. Tag
Peinlichkeiten, oder: Abbuchungen 7
Die Regesten der Grafen und Herren von Reitz (Raghizze) 17
Kulinarisches, oder: Macht der Verzehr von Tintenfisch geil? 30
De Sexualibus 37
Von der Schönheit an sich, oder: Kanzow spart DM 250 46
2. Tag
„Audite, Insulae!“, oder: Ansgar der Visionär 54
„Palma Martyrit“? oder: Der Karolingische Funktionär 63
Spaghetti Bolognese, oder: Gespräch über die letzten Dinge 75
Von der Unmöglichkeit, miteinander zu sprechen, oder: Die Putzfrauen 87
Ein Besuch bei der Gauck-Behörde, oder: Vom Geruch der DDR 92
A la Recherche du Temps Perdu, oder: Maiti, Teil 1 97
Von den Pausen der Seele, oder: Maiti, Reil 2 101
Teestunde im Dunkeln, oder: Maiti, Teil 3 110
3. Tag
Historische Dimensionen, oder: Cori, Teil 1 114
Der Anschlag, oder: Cori, Teil 2 124
„Freigezogen“!, oder: Cori, Teil 3 132
Ein Fenster mit Aussicht, oder: Cori, Teil 4 137
Eine Nacht in Jannies’ Taverne, oder: Cori, Teil 5 143
4. Tag
„Dor kann hei nich för!“, oder: Familiengeschichten, Teil 1 159
Kumpel Berlin, oder: Familiengeschichten, Teil 2 168
„Meeresstille und …“, oder: Cori, Teil 6 173
Die Sache mit Alain Delon, oder: Cori, Teil 7 184
5. Tag
Missmut, oder: Gedanken im Schwimmbad 200
Der Prozess (I), oder: Schwejk unter Apfelbäumen 206
Der Prozess (II), oder; Von Apfelwicklerraupen und von der Polin 214
Unmaßgebliche Ansichten, oder: Von Kellnern, Mumien, Lämmern und Funktionären 224
Gespräche über die DDR, oder: Vom Gesang zweier Männer im Wasser 233
Epilog 224

 

… Der in das Jahr 1953 verlegte „Prozess“ (gleichgültig, ob es sich um Erfindung oder eine Textmontage handelt) ist ein Meisterstück, wie überhaupt, trotz Kritik um stilistische Eigenheiten des Textes, die ernsthafte und kompetente Auseinandersetzung des Protagonisten mit seiner wiedergewonnenen Heimat dem Roman einen Anspruch auf Beachtung in unserer Gegenwartsliteratur gibt.

U. St., Venedig

 

… Trotz meines Erschreckens über das Eingangskapitel hat mich das ungewöhnliche Buch sehr gefesselt. Dem flüssigen und ironischen Schreibstil des Verfassers und seinen Sinn für Situationskomik ist es zu verdanken, dass ich mich beim Lesen gut unterhalten fühlte und auch an manchen Stellen laut lachen musste. Besonders die Charakterisierung von Nebenfiguren gelingt dem Verfasser pointiert und anschaulich.

A. K., Jena

 

 

(aus: Erste Stimmen zum Buch)

 

Gerhard Elvert, Wahre Geschichten aus meinen drei Leben. (2009)

Inhaltsverzeichnis:
Vorwort 7
Reminiszenzen an Dambrau 11
Sommerintermezzo 48
Geschichten aus der Uckermark 69
Mein Gang nach Schönfeld 135
Ein deutscher Dialog 156
Ein Bild erzählt 182
Eine Flasche Beaujolais 192
Abgesang 205

Der Titel der Arbeit will mit dem Hinweis auf meine „drei Leben“ keine Sensationen ankündigen, sondern auf die Tatsache verweisen, dass Leute meines Jahrgangs drei Gesellschaftsordnungen erfuhren und damit in der Lage sind, dieselben in der Endphase ihres Daseins miteinander zu vergleichen und aus dieser Sicht auch zu beurteilen.

Alte Menschen haben beim Rückblick auf ihre Zeit das natürliche Privileg, über einen Erfahrungsschatz zu verfügen, der viele Jahrzehnte umfassen kann. Meine Großeltern väterlicher- und mütterlicherseits, an die ich mich erinnere, wurden um die Mitte des 19. Jahrhunderts geboren. Meine Enkel werden den Zenit ihres Lebens etwa in der Mitte des 21. Jahrhunderts erreichen.

Ein Autor meines Jahrganges kann somit aus eigener Anschauung und aus den absehbaren Perspektiven der Nachkommen zwei Jahrhunderte zurate ziehen.

Heinrich Mann, der große Chronist, wünschte in seinen politisch-autobiographischen Aufzeichnungen „Ein Zeitalter wird besichtigt“: „Eine Autobiographie sieht am besten von seinem Urheber ab, wenn es anginge. Er trete als Augenzeuge auf – der Ereignisse und seiner selbst.“

Es geht aber nicht an. Absolute Objektivität kann wohl nie erreicht werden. Jede Berichterstattung ist letztlich subjektiv. Das ist die Schwäche, möglicherweise aber auch die Stärke autobiographischer Arbeiten.

Brüssow, im November 2009

(Klappentext)

 

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