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Schülerarbeiten

Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe „Carl Friedrich Grabow“ Prenzlau, Uckermärkischer Geschichtsverein zu Prenzlau e. V. (Hrsg.), Die Uckermark 1945. Teil 2. (Prenzlau 1995)

Inhaltsverzeichnis:
Grabow-Schule, UGVP (Hrsg.) Vorbemerkungen. 3–5
Otto Karg Was eine Großmutter ihrer Enkelin von der Flucht 1945 erzählt. 1–4
Bertha von Arnim Kröchlendorff (†) Sommer 1945 in Kröchlendorff unter russischer Besetzung (nach Notizen von Detlev von Arnim-Kröchlendorff, 1878–1947 ). 5–21
Hans-Jürgen Schulz Erinnerungen nach 50 Jahren. 22–27
Georg Schröder Notizen über die persönlich erlebte Durchführung der Bodenreform 1945. 28–32
Heinz Parchert Die Nacht der Erinnerungen. 33–40
Horst Mahnecke Beitrag zur Gedenkveranstaltung des Brandenburgischen Landtages zum 50. Jahrestag des Kriegsendes am 13.04.1995 in Potsdam. 41–42

Die vorliegende Materialsammlung unter dem Titel „Die Uckermark 1945 – Teil 2“ entstand als ein Ergebnis der gleichnamigen Projektwoche, die im April 1995 an der Prenzlauer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe durchgeführt wurde.

(aus dem Vorwort der Herausgeber)

Die beiden Broschüren sind eine Sammlung von Texten, die anlässlich einer Projektwoche der 12. Klassen der Gesamtschule Carl Friedrich Grabow zusammengetragen wurden. Sie zeigen das Schicksalsjahr 1945 aus den unterschiedlichsten Sichten und bieten somit interessante Gesichtspunkte für die Bewertung dieser Zeit.

Das Buch ist leider vergriffen. Es kann in der Bibliothek des Uckermärkischen Geschichtsverein eingesehen werden.

 

Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe „Carl Friedrich Grabow“ Prenzlau, Uckermärkischer Geschichtsverein zu Prenzlau e. V. (Hrsg.), Die Uckermark 1945. Teil 1. (Prenzlau 1995)

Inhaltsverzeichnis:
Grabow-Schule, UGVP (Hrsg.) Vorbemerkungen. 3–5
Günther Ballenthin Folgerichtig oder vermeidbar? Fakten und Gedanken zur Tragödie Prenzlaus im April 1945. 7–39
Axel Klätte Der Luftkrieg über der Uckermark von 1940 bis 1945. 40–84
Dieter Krüger Mann nannte sie „Internierte“. 85–104
Lutz Libert Die Zeit, in er Tabak Währung war. 105–109
Grabow-Schule, UGVP (Hrsg.) Bericht über die erste Sitzung des Provinzialverbandes Mark Brandenburg am 16. und 17. Juli 1945 in Brandenburg/Havel (Auszüge). Rede des Herrn Landrates des Kreises Templin (16. Juli 1945). 110–112
Grabow-Schule, UGVP (Hrsg.) Bericht über die erste Sitzung des Provinzialverbandes Mark Brandenburg am 16. und 17. Juli 1945 in Brandenburg/Havel (Auszüge). Rede des Herrn Landrates des Kreises Prenzlau (17. Juli 1945). 112–115
Emile Wanty Die sowjetische Zeit des Prenzlauer Lagers. 116–126
Grabow-Schule, UGVP (Hrsg.) Schulchronik der Gemeinde Rittgarten ab 01.01.1946. 127–139
Grabow-Schule, UGVP (Hrsg.) Munitionsfunde in Prenzlau. (Daten seit 3.12.1990, da vorher noch keine Registrierung vorgenommen wurde.). 140–141
Jürgen Zapf Original: USAF Historical Research Center Maxwall AB (Übersetzung). 142–144

Blickt man in die Regale der Buchhandlungen und Bibliotheken oder durchblättert man die Angebotsseiten der vielen Buchkataloge, so stellt man sehr schnell fest, daß es zur Thematik des II. Weltkrieges eine Unmenge von Sachbüchern und Belletristik gibt.

Wer jedoch Veröffentlichungen mit regionalem Charakter sucht, wird sehr bald ins Leere stoßen. Das hat die Herausgeber bewogen, mit der vorliegenden Publikation an die Öffentlichkeit zu treten.

Die zusammengestellten Aufsätze und Dokumente stellen eine Ergänzung zu den allgemeinen Darstellungen in den Geschichtsbüchern der Sekundarstufen I und II dar, so daß die vorliegende Broschüre im Gesellschaftslehreunterricht einsetzbar ist. Auch Hobbyhistoriker und historisch Interessierte finden Anregungen für die weitere Beschäftigung mit dem Thema.

 

(aus dem Vorwort der Herausgeber)

 

Die beiden Broschüren sind eine Sammlung von Texten, die anlässlich einer Projektwoche der 12. Klassen der Gesamtschule Carl Friedrich Grabow zusammengetragen wurden. Sie zeigen das Schicksalsjahr 1945 aus den unterschiedlichsten Sichten und bieten somit interessante Gesichtspunkte für die Bewertung dieser Zeit.

 

Das Buch ist leider vergriffen. Es kann in der Bibliothek des Uckermärkischen Geschichtsverein eingesehen werden.

Luisa Andres / Beatrix Bretsch / Ute Herrmann: ERLEBT. ERZÄHLT. ERINNERT. 100 JAHRE ERSTER WELTKRIEG UND SEINE AUSWIRKUNGEN AUF DIE UCKERMARK.
Schülerarbeiten zur Regionalgeschichte, Heft 7 (2015)

Herausgeber: Jürgen Theil, Uckermärkischer Geschichtsverein zu Prenzlau e.V.

Inhaltsverzeichnis:
Geleitwort von Prof. Dr. Klaus Neitmann. 4–5
Vorwort von Dr. Stephan Diller. 6
Einleitung. 7
Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. (Tafel 1). 8
Kriegseinsätze der in Prenzlau ausgebildeten oder hier mobil gemachten Soldaten. (Tafeln 2–4). 9–11
Prenzlauer im Ersten Weltkrieg. (Tafel 5). 12
Uckermärker Henning von Holtzendorff als Chef des Admiralstabs der Marine und Befürworter des uneingeschränkten U-Bootkrieges. (Tafel 6). 13
Kriegserlebnisse des Landesdirektors und ehemaligen Prenzlauer Landrates von Winterfeldt. (Tafeln 7–8). 14–15
Die letzte Feldpostkarte des toten Sohnes. (Tafeln 9–10). 16–17
Die Auswirkungen des Krieges auf Prenzlau. (Tafeln 11–15). 18–22
Kriegschronik der Schule zu Beenz. (Tafeln 16–17). 23–24
Prenzlauer Landrat Winterfeldt über Kaiser Wilhelm II. (Tafel 18). 25
Das Ende des Krieges und die unmittelbare Nachkriegszeit. (Tafel 19). 26
Gedenken an die Kriegstoten. (Tafel 20). 27
Enthüllung einer Gedenktafel für 38 Schüler. (Tafel 21). 28
Kriegschronik der Schule zu Beenz (komplette Abschrift). 29–43
Kriegerdenkmal und „Heldengedenken” in Beenz. 44
Ausgewählte Feldpostkarten. 44–45
Feldpostbriefe der Zwillinge Richard-Georg und Hans-Joachim Matzner. 45–49
Zeitungsbericht über den gefallenen Sohn Richard-Georg Matzner. 50
Ausgewählte Ausstellungsobjekte. 50–52
Gästebucheinträge. 53–54
Danksagung. 55–56

 

Die Ausstellung „Erlebt. Erzählt. Erinnert. 100 Jahre Erster Weltkrieg und seine Auswirkungen auf die Uckermark“ wurde im Rahmen des Jugendprogramms „Zeitensprünge in Brandenburg“ in Kooperation zwischen dem Uckermärkischen Geschichtsverein, dem Dominikanerkloster Prenzlau und dem Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasium Prenzlau realisiert.

Projektbetreuer: Jürgen Theil

Die vorliegende, aus einer Ausstellung hervorgegangene Veröffentlichung erhellt in bemerkenswerter Weise die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges auf die Uckermark und die uckermärkische „Hauptstadt“ Prenzlau. Die Autoren haben, um einen umfassenden und tiefer gehenden Einblick in die damaligen Verhältnisse, in die Vorstellungswelt der Zeitgenossen mit ihren Hoffnungen und Sorgen zu gewinnen, vielgestaltiges Quellenmaterial verschiedenartiger Herkunft ausgegraben und zusammengetragen. Sie haben sich nicht damit begnügt, die in den Archiven dominierenden Verwaltungsakten, in denen naturgemäß die Sicht der jeweiligen staatlichen oder kommunalen Stellen die Dokumentation bestimmt, auszuwerten, sondern sind erfolgreich darum bemüht gewesen, neben den Regionalzeitungen auch Zeugnisse privater Herkunft wie Feldpostbriefe und -karten heranzuziehen, und mit der „Beenzer Kriegschronik“ ist ihnen ein glücklicher Fund gelungen, in dem sich die Anteilnahme der Lehrer und Schüler einer uckermärkischen Dorfschule am Kriegsgeschehen und dessen Miterleben anschaulich und nachdrücklich widerspiegeln. Wieder einmal hat sich erwiesen, dass die Überzeugungskraft einer historischen Darstellung maßgeblich davon abhängt, ob ihre Verfasser es vermögen, mit ihrem Spürsinn in den Archiven und auch außerhalb mit großer Umsicht Zeugnisse und Dokumente unterschiedlicher Art und Gehaltes zu ermitteln und zur Sprache zu bringen. Die im Folgenden präsentierten Quellen sind glücklich ausgewählt und in eine klare Übersicht gebracht, so dass sie eindringliche Einblicke in das Leben an der “Heimatfront” gewähren und in die auftauchenden Probleme der Alltagsbewältigung ebenso wie in die Lebenswelt und Erwartungshorizonte der Zeitgenossen während des Ersten Weltkrieges und nach seiner Beendigung glücklich einführen. So erhält der Betrachter und Leser eine klare Vorstellung davon, wie der erste totale Krieg des 20. Jahrhunderts das Leben der Zivilisten fern von der Front bestimmte und sie von seinen Anforderungen abhängig machte.

(aus dem Geleitwort von Prof. Dr. Klaus Neitmann, Direktor des Brandenburgischen Landeshauptarchivs und

Vorsitzender der Brandenburgischen Historischen Kommission e.V.)

--> Jugendgeschichtstag in Potsdam
--> Ausstellungseröffnung im Landtag

Prenzlauer-Zeitung_2015-12-02

 

„Schülerwettbewerb deutsche Geschichte“ um den Preis des Bundespräsidenten 1998/99

„Aufbegehren, Handeln, Verändern. Protest in der Geschichte“

Christopher Kieck, Stephan Neitzel, Kaspar Reimer, Warte nicht auf bessere Zeiten, Wolf Biermann und sein Konzert in Prenzlau. (1999)

aus dem Inhalt:

  • Vom unbequemen Dichter zum »Staatsfeind
  • Biermann über seinen Auftritt in der Prenzlauer Nikolaikirche
  • Stasi-Aktivitäten in Prenzlau nach dem Biermann-Konzert

 

Im Rahmen des »Schülerwettbewerbs deutsche Geschichte um den Preis des Bundespräsidenten«, der 1998/99 zur Thematik »Aufbegehren, Handeln, Verändern. Protest in der Geschichte« ausgeschrieben wurde, beschäftigten sich drei Schüler der 13. Klasse des Prenzlauer Gymnasiums mit der Geschichte des bekannten Liedermachers Wolf Biermann, dessen letzter Auftritt in der DDR 1976 in der Prenzlauer Nikolaikirche stattfand. Was war damals geschehen? Wie war es Biermann, der seit 11 Jahren Berufsverbot hatte, gelungen, wieder in der Öffentlichkeit aufzutreten? Und warum tat er dies ausgerechnet in einer verschlafenen Provinzstadt? Welche Folgen hatte dieser Auftritt für Biermann, die Organisatoren und die Besucher dieser Veranstaltung? Diesen und anderen Fragen sind die jungen Autoren in ihrer zahlreiche Dokumente einbeziehenden Projektarbeit nachgegangen.

Die Schüler befragten Zeitzeugen, die diese Veranstaltung organisiert oder an ihr teilgenommen hatten, u. a. Mitglieder des Gemeindekirchenrats und der »Jungen Gemeinde« sowie den damaligen Kantor Volker von der Heydt (später Intendant des ORB). Sie setzten sich mit Wolf Biermann in Verbindung und kontaktierten Presseagenturen, Archive sowie die Gauck-Behörde. Dabei stießen sie auf Telefonmitschnitte, Verhörprotokolle und Observierungsanweisungen der Stasi, die ein beredtes Zeugnis der widerwärtigen Bespitzelung und der auf Einschüchterung ausgerichteten Politik der Partei- und Staatsfunktionäre liefern.

Aus dieser Arbeit wurden in der Zeitschrift „HORCH UND GUCK“ Auszüge vorgestellt.

Autoren:
Christopher Kieck, Stephan Neitzel, Kaspar Reimer

Projektbetreuer:
Jürgen Theil

herausgeben in:
HORCH UND GUCK, Zeitschrift zur kritischen Aufarbeitung der SED-Diktatur. Heft 32/2000, S. 51–53

Download des Artikel: HORCH UND GUCK

Schülerwettbewerb zum 50. Jahrestag des Arbeiteraufstandes am 17. Juni 1953 in der DDR

Am Schülerwettbewerb nahmen mehrere Schülern des Städtischen Gymnasiums Prenzlaus teil.

Die Auszeichnung der Arbeiten erfolge im Rahmen einer Gedenkveranstaltung am 17. Juni 2003 im Landtag Brandenburg. Nach einer Begrüßung durch den Präsidenten Dr. Herbert Knoblich und Herrn Dr. Wolfgang Ullmann nahmen der Präsident und Minister Steffen Reiche die Preisverleihung vor.

 

Harald Schmidt u. A., 17. Juni 1953 – Arbeiteraufstand in der DDR. (2003)

Inhaltsverzeichnis der Schülerarbeit:
1.   Einleitung 23
2.   Die Entwicklung der DDR in den 50er Jahren 23–26
3.   Situation Prenzlaus in den 50er Jahren 26–29
1 Wirtschaftliche Lage am Beispiel der Zuckerfabrik 29–32
2 Finanzielle Situation 32–33
3 Versorgungsfrage – Konsumgenossenschaft in Prenzlau 34–36
4.   Der Arbeiteraufstand vom 17. Juni 1953 37–38
1 Auswirkungen auf Prenzlau 38–39
2 Bewertung des Aufstandes und heutige Bedeutung 39–41
5.   Prenzlauer im Konflikt mir dem Staat 41
1 Der Fall Werner A. Flach 41–42
2 Die Geschichte des Paul Rebenstock 42
6.   Arbeitsbericht 43
7.   Anhang 44
1 Rechenschaftsbericht des Stadtrates aus dem Jahr 1953 44
2 Bezugsberechtigungen 45
3 Zeitungsartikel zum Fall Werner A. Flach 46
Quellen- und Literaturverzeichnis 37–38
Abbildungsverzeichnis 38

Dieser Beitrag wurde mit dem 1. Landespreis ausgezeichnet.

Autoren:
Harald Schmidt, Martin Müller,Raphael Guschke, Alexander Körber

Projektbetreuer:
Jürgen Theil

herausgeben in:
Streiks – Demonstrationen – Straßenkämpfe, Gedenkveranstaltung zum 17. Juni 1953 im Landtag Brandenburg am 17. Juni 2003. Schriften des Landtages Brandenburg, Heft 2/2003, S. 21–48.

Zum Download des Heftes unter: Landtag Brandenburg

 

Kristin Beck u. A., 17. Juni 1953 – Die Menschen im Arbeiter- und Bauernstaat erheben sich. (2003)

Inhaltsverzeichnis der Schülerarbeit:
I.   Vorwort 52
II.   Die Geschichte vor und nach dem 17. Juni 1953 52
1 Die DDR ein Staat der Arbeiter und Bauern? 52–55
2 Die Ereignisse vom 17. Juni 1953 55–57
3 Was geschah nach dem 17. Juni 1953? 57–58
III.   Die Ereignisse in den drei Bezirken 59
1 Frankfurt (Oder) 59
2 Cottbus 59–60
3 Potsdam 60
IV.   Frauen in den fünfziger Jahren in der DDR 61
1 Frauen im Berufsleben 61–62
2 Frauen und die Partei 62–63
V.   Befragung 63–64
VI.   Nachwort 64–65
VII.   Quellen- und Literaturverzeichnis 65–66
VIII.   Bildnachweis 66
IX.   Anhang 66–73

Dieser Beitrag wurde mit dem 2. Landespreis ausgezeichnet.
Autoren:
Kristin Beck, Christin Müller, Kerstin Pintschovius, Nadin Possart, Matthias Zwarg

Projektbetreuer:
Jürgen Theil

herausgeben in:
Streiks – Demonstrationen – Straßenkämpfe, Gedenkveranstaltung zum 17. Juni 1953 im Landtag Brandenburg am 17. Juni 2003. Schriften des Landtages Brandenburg, Heft 2/2003, S. 50–73.

Zum Download des Heftes unter: Landtag Brandenburg