Hilferuf

Schriften des UGVP

Arbeiten des Uckermärkischen Geschichtsvereins zu Prenzlau, Band 11 (2017)

Inhaltsverzeichnis:
Prof. Dr. Thomas Schaarschmidt Geleitwort 7
Vorbemerkungen. 10
Danksagung des Autors. 15
I. Teil: Zwei Gaue im Kreis – Die Herausbildung der NSDAP-Ortsgruppen Strasburg (Um.) und Prenzlau unter aktiver Mitwirkung von Pasewalks NSDAP und SA (1926/1927 – 1928).

Streiflicht zur sozialen und politischen Situation im Landkreis 1926 bis 1928.

17
Die organisatorische Ausgangslage der NSDAP – die Gaue Berlin-Brandenburg und Pommern vor ihrer Expansion in den Altkreis Prenzlau. 20
Die Anfänge der NSDAP in der Stadt Strasburg (Um.) und Umgebung 1926/1927. 22
Traurige Strasburg-Bilanz des pommerschen Gauleiters. 34
Das Ende des NSDAP-Gaues Pommern im Altkreis Prenzlau. 37
Ein kurzer Exkurs: Konservativ-reaktionäre Strukturen als zeitweiliges Hemmnis für die Uckermärkische NSDAP. 40
Lücken der Zeitgeschichte nun geschlossen: Die Strasburger NSDAP-Ortsgruppe bis Anfang 1933. 44
Die Anfänge der Prenzlauer NSDAP-Ortsgruppe 1927/28. 55
Das angebliche Verbot des NSDAP-Gaues Berlin-Brandenburg vom 6. Mai 1927 bis zum 31. März 1928 und sein tatsächlicher Geltungsbereich. 64
Anmerkungen zur sozialen Herkunft der ersten lokalen NSDAP-Akteure. 73
II. Teil: Die Krise der NSDAP im Juli 1930 und Prenzlaus linke Nazis – von der Bildung und Entwicklung der Kampfgruppe Revolutionärer Nationalsozialisten (KGRNS) in Prenzlau und dem Aufstieg der NSDAP (1928 – 1933).

Vorbemerkung.

75
Vorgeschichte der NSDAP-Abspaltung. 75
Prenzlaus NSDAP am Vorabend des Bebens (1928–1930). 79
Hitlers NSDAP und die Otto-Straßer-Gruppierung: Wenige Programmunterschiede – doch keine Gemeinsamkeit. 90
Otto Straßers endgültiger Bruch mit Hitler. 93
Die Anfänge der Kampfgemeinschaft Revolutionärer Nationalsozialisten (KGRNS) und die Krise der NSDAP in Prenzlau im Juli 1930. 97
Gauleitung und Prenzlaus NSDAP im Krisenmodus. 101
Die NSDAP als Krisengewinnler. 103
Die NSDAP im Kreis Prenzlau Ende 1930 bis Anfang 1933 – auf dem Weg zu offener Diktatur und Gewaltherrschaft. 114
Erste Repressalien und die damalige Elite der NSDAP in den Ortsgruppen Prenzlau und Brüssow sowie im Kreis. 133
Die überdurchschnittlichen Reichstagswahlergebnisse der NSDAP im Kreis – ein erster Erklärungsversuch. 137
Außerparlamentarischer Widerstand gegen die NSDAP im Kreis vor 1933. 147
Die bekannten Akteure der Kampfgemeinschaft Revolutionärer Nationalsozialisten (KGRNS) in Prenzlau im Zeitraum Juli 1930 bis September 1932. 152
Prenzlau und die NSKD-Episode sowie die Jugendorganisation. 154
Die Prenzlauer und die Oldenburg-Abspaltung. 155
Feststellbare Aktivitäten der KGRNS-Kampfgruppe Prenzlau und Höhepunkte des „Kampfgruppenlebens“. 156
Otto Straßer in Prenzlau und seine Vorstellung vom Verhältnis der KGRNS zur KPD. 160
Neuerliche Veränderungen der Strukturen und Akteure sowie Abschätzung der maximalen Mitgliederstärke der Prenzlauer Gruppe. 163
Kampfkreis und Kampfgruppe Prenzlau nach Hitlers Machterlangung. 166
Überzeugung oder Fortkommen? Schlussbetrachtung zu einigen der Prenzlauer NSDAP-Renegaten des Juli 1930. 167
Warum Prenzlau? 176
Anhang 177
Dokument 1: Das 25-Punkte-Programm der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei vom 24. Februar 1920. 177
Dokument 2: Das grundsätzliche Programm der “Kampfgemeinschaft Revolutionärer Nationalsozialisten”. 181
Dokument 3: Wahlvorschlag der NSDAP zur Wahl der Strasburger Stadtverordnetenversammlung am 12. März 1933. 184
Dokument 4: Kandidaten der NSDAP zur Wahl der Prenzlauer Stadtverordnetenversammlung vom 12. März 1933. 185
Dokument 5: Die Kandidaten der Nationalsozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands zur Wahl der Brüssower Stadtverordnetenversammlung am 12. März 1933. 187
Dokument 6: Die Kandidaten der Nationalsozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (NSDAP) zu den Wahlen zum Kreistag des Kreises Prenzlau am 12. März 1933. 188
Dokument 7: Liste der vom Autor identifizierten Bezirke als zusätzliches Strukturelement im NSDAP-Gau Brandenburg Oktober 1930 – Juli 1932. 190
Dokument 8: Die Kandidaten der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) zu den Wahlen zu den Stadtverordnetenversammlungen von Strasburg und Prenzlau am 12. März 1933. 192
Dokument 9: Kandidaten der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) zu den Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung von Strasburg und Prenzlau am 12. März 1933. 194
Dokument 10: Ergebnisse der Reichstagswahl vom 14. September 1930 im Kreis Prenzlau. 196
Dokument 11: Ergebnisse der Reichstagswahl vom 31. Juli 1932 im Kreis Prenzlau. 200
Dokument 12: Ergebnisse der Reichstagswahl vom 6. November 1932 im Kreis Prenzlau. 205
Dokument 13: Rundbrief Nr. 1 der im Exil in Wien befindlichen Führung der „Kampfgemeinschaft Revolutionärer Nationalsozialisten“, seinerzeit auftretend unter der Bezeichnung „Die schwarze Front“ von Mai 1933. 220
Dokument 14: Anleitung der exilierten KGRNS/Schwarze-Front-Führung zur illegalen Arbeit in Deutschland. 225
Ortsregister. 228
Personenregister. 232
Abbildungsnachweis 237

Dieses Buch wurde durch die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung gefördert.

Knut Hirschfeld, Jahrgang 1962, schloss 1989 ein fünfjähriges Studium an der damaligen Hochschule für Ökonomie in Berlin als Diplomökonom ab. Von 1990 bis 2010 war er als Wirtschaftsberater freiberuflich tätig. Seit 2011 ist der Autor als kaufmännischer Mitarbeiter beschäftigt. Der Großvater seiner Ehefrau wurde 1943 in einem Dorf bei Strasburg (Um.) nach wiederhol-ter antifaschistischer Agitation denunziert und verhaftet, 1944 verstarb er, noch vor der schon anberaumten Verhandlung vor dem Volksgerichtshof an den Folgen massiver Misshandlungen. Sein Schicksal wurde in der DDR weit-gehend verschwiegen. Ausgelöst durch diese Tatsache begann Knut Hirschfeld 2012 mit intensiveren Recherchen zu den Anfängen und zur Entwicklung der NS-Bewegung sowie dem kommunistischen Widerstand im Altkreis Prenzlau.

 

Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2016/17 „Gott und die Welt. Religion macht Geschichte“.
Schülerarbeit aus dem Christa- und- Peter- Scherpf-Gymnasium Prenzlau

Lisa Czech: Die Kirche als Oppositionskraft in der DDR. Hatten Christen bzw. die Junge Gemeinde Nachteile in meiner Heimatstadt?

im Online-Lesesaal

Inhaltsverzeichnis der Schülerarbeit:
Vorwort 3
Die Junge Gemeinde in der DDR- ein Sammelbecken für die Opposition? 4
Junge Christen in Prenzlau im Zwiespalt zwischen Anpassung und Opposition 8
Die Stasiakte von Falko Becker 10
Die Stasiakte von Frau Z 13
Die Junge Gemeinde in Prenzlau 21
Zusammenfassung 25
Literatur 27
Anhang 28
Brief mit Fragen 29
Brief von Herrn X 30
Brief von Frau Y 31 31
Brief von Frau Z 32
Brief von Falko Becker 34 34
Heft mit Zeitungsartikel aus dem Westen von Frau Z 35
Vergleichsschrift 36
Tagebuch „Gegenwärtigkeit Gottes“ 37
Tätigkeitsbericht 39

Die Arbeit von Lisa Czech wurde mit einem Förderpreis ausgezeichnet.

Projektbetreuer:
Jürgen Theil

 

Festschrift: 100 Jahre Lehrerseminar zu Prenzlau, 1894–1994. (1994)

Herausgeber: Stadt Prenzlau

Zum 100. Jubiläum des Prenzlauer Lehrerseminars gab die Stadt Prenzlau mit Unterstützung des Uckermärkischen Geschichtsvereins und dem Städtischen Gymnasium eine Festschrift heraus.

Das Prenzlauer Lehrerseminar wurde am 21.4.1892 zunächst als Provisorium in der Stadtschule (Kreuzstraße) mit 32 Zöglingen eröffnet. Erster Leiter des Seminars wurde Bruno Dörffling. Ostern 1893 sollte eine dritte Klasse aufgenommen werden, wodurch die Erweiterung des Lehrerkollegiums notwendig wurde. Am 3.4.1894 erfolgte die Übergabe des neu errichteten Königlichen Lehrerseminars zu Prenzlau, das am 1.6.1894 seine offizielle Einweihungsfeier und Eröffnung erlebte. Heinrich Eckolt aus Osterburg (Altmark) wurde neuer Seminarleiter des für 90 Zöglinge (auszubildende Lehrer) und 200 „Übungsschüler“ ausgerichteten „Königlichen Lehrerseminars“. Das im neogotischen Baustil gestaltete Gebäude ist 40,35 m lang, 16,70 m tief und hat drei Stockwerke. Besonders eindrucksvoll ist die Aula mit einer Raumhöhe von 6,52 m. Das Haus enthielt neben den Schulräumen auch Dienstwohnungen für den Seminardirektor und für einen unverheirateten Seminarlehrer sowie für einen Seminardiener. Der Bau kostete insgesamt 234.913,88 Mark. Nachdem 1908 Heinrich Eckolt starb, wurde Richard Kabisch neuer Seminarleiter (Er fiel als Kriegsfreiwilliger am 30.10.1914.) Im Spätherbst 1910 wurde Richard Matzner zum neuen Seminarleiter berufen. Fast 60 Prozent der Schülerschaft kamen aus ländlichen Verhältnissen und etwa 26 Prozent aus Großstädten. Die Lehrerausbildung wurde Ostern 1925 eingestellt. Nach der Schließung des Lehrerseminars zogen 1926 die Schülerinnen des städtischen Oberlyzeums in dieses Gebäude ein, das 1945 als Lazarett für die Sowjetsoldaten genutzt wurde. Nach 1945 wurde hier die Erweiterte Oberschule (EOS) eingerichtet. Am 22.8.1991 kam es zur Neugründung des „Städtischen Gymnasiums“. Im Schuljahr 1994/95 hatte diese Schule 918 Schüler und 56 Lehrer und entwickelte sich damit zu einer der größten im Land Brandenburg (s.u. Arnold, Glaster, Gymnasium, Hannebohm, Harnisch, Töchterschule).

Lit.: Festschrift – 100 Jahre Lehrerseminar zu Prenzlau (1894-1994), hrsg. von der Stadt Prenzlau und dem Städtischen Gymnasium, Prenzlau 1994. Kupsch, E.: Lehrerseminar und Präparandenanstalt Prenzlau, in: Brandenburgische Lehrerseminare und die ihnen angegliederten Präparandenanstalten (Hrsg. von Friedrich Buchholz u. Gerhard Buchwald), Berlin 1961, S. 367-400, Förster, F.: Die Gründung und Entwicklung des städtischen Oberlyzeums zu Prenzlau, in: HK 1931, S. 63-70.

(aus: Jürgen Theil, Prenzlauer Stadtlexikon und Geschichte in Daten. Digitale Version 2012)

 

Der Rabe vom Mitteltorturm und seine Geschichten. Ein unterhaltsamer Führer durch die Geschichte von Prenzlau für Groß und Klein. (1996)

Herausgeber:

  • Uckermärkischer Geschichtsverein zu Prenzlau e. V. und
  • AG für uckermärkische Geschichte im Geschichts- und Museumsverein Buchholz und Umgebung
Inhaltsverzeichnis:
I. Einleitung 3
Von der Steinzeit zur Völkerwanderungszeit 4
Die Slawen 5
Stadtgründung 6
II. Kurzgeschichten 7
Der Verrat von Prenzlau 7
Hexenverfolgungen in Prenzlau 9
Der große Stadtbrand von 1483 11
Der 30jährige Krieg (1618-48) 13
Die Schwanenjagd auf dem Unteruckersee und ihre Folgen 15
Der Anfang der Luftschiffahrt 16
Die Kapitulation bei Prenzlau 18
Die Industrialisierung in Prenzlau 19
Prenzlau von 1914-1945 21
Prenzlau nach dem Krieg 23
Die Wendezeit in Prenzlau 24
III. Kleines Lexikon zur Stadtgeschichte:

von A wie Adreßbücher bis Z wie Zwinger

26
IV. Prenzlauer Geschichte in Daten 177
Literaturangaben 203

Der vorliegende Stadtführer soll in unterhaltsamer Weise durch die wechselvolle Geschichte der Stadt Prenzlau führen. Der Rabe vorn Mitteltorturm, eine Sagengestalt, die zu einer der Symbolfiguren der Stadt wurde, erzählt aus seinem Leben. Im zweiten Teil des Buches werden in Lexikonform bedeutende und interessante Bauwerke, Persönlichkeiten und Ereignisse aus Vergangenheit und Gegenwart vorgestellt. Am Schluss des Stadtführers ist eine ausführliche Chronik in Daten aufgenommen, die die Einordnung der verschiedenen Ereignisse erleichtert.

Autoren:
Stefan Bleifuß, Gerd Bruder, Ulrike Daum, Maik Frey, Olaf Gründel, Ronny Gudenschwager, Christian Henke, Marko Heinrich, Jenny Horst, Stefan Icke, Henrik Jeschke, Christian Juch, Heiko Kaiser, Justus Kanstein, Katrin Klaus, Jörg Köppen, Norman Kolberg, Matthias Krause, Ivonne Krüger, Matthias Lang, Sara Matern, Enrico Münn, Danny Nehls, Daniela Rißmann, Andreas Seidel, Torsten Sonntag, Jens Stöckel, Michael Szesny, Christian Tech, Jürgen Theil, Reinhard Timm, Christoph Trebess, Wenke Walkhof, Christian Witt

 

Das Buch ist leider vergriffen. Es kann in der Bibliothek des Uckermärkischen Geschichtsverein eingesehen werden.

Mitteilungen des Uckermärkischen Geschichtsvereins zu Prenzlau, Heft 23 (2016)

Inhaltsverzeichnis:
Bettina Jungklaus, Andreas Kotula, Thomas Terberger Der mittelsteinzeitliche Bestattungsplatz auf dem Weinberg bei Groß Fredenwalde, Lkr. Uckermark. 4–14
Matthias Schulz Die ur- und frühgeschichtliche Besiedlungsgeschichte des Raumes Boitzenburg. 15–20
Karl Hucke (†) Die urgeschichtliche Sammlung auf Schloß Boitzenburg. 21–28
Beatrix Bluhm Ein Gedächtnisbau, vom Verfall bedroht – der Schlangentempel im ehemaligen Park von Schloss Boitzenburg. 29–54
Bernhardt Rengert Martin Gropius, die Rote Kapelle und ihr Schicksal. 55–61
Zwei historische Postkarten vom Schloss Boitzenburg. 62
Klaus Goebel Feldherr und Beter – Hans Georg von Arnims Lebensabenteuer. 63–75
Klaus Böhme Die Geschichte der Wisentzucht in Boitzenburg. 76–95
Bernhardt Rengert Der wilde SCHALL – oder: Wie Philatelie und Philokartie Boitzenburger Geschichte verbreiten. 96–99
Bernhardt Rengert Zwei Varianten einer Skulptur vom Kampf Wisent gegen Bär. 99–100
Frank Wieland Ein wertvolles historisches Boitzenburger Dokument. 101–105
Bernhardt Rengert Versuch einer Bestandsaufnahme zur Geschichte des Boitzenburger Kriegerdenkmals. 106–112
Bernhardt Rengert Der Verein „Unner’n Widenboom“ ernennt im Jahre 1924 den plattdeutschen Dichter Albert Lorentz zum Ehrenmaten. 113–121
Bernhardt Rengert Gruppenbilder: „Verein Junger Männer Boitzenburg“ und „Kegel Klub Alle Neune“ 122
Bernhardt Rengert Der Albert-Lorentz-Weg in Boitzenburg. 123–127
Jürgen Theil Aus der Geschichte des Handwerkervereinshauses – heute eher bekannt als „Schmales Handtuch“ oder „Stadtkrug“. 128–136
Jürgen Theil Das Prenzlauer Schützenhaus – ältestes erhaltene Gartenlokal der Stadt Prenzlau und beliebtes Ausflugsziel. 137–146
Jürgen Theil Das „Hotel Uckermark“ – Ein Beitrag zur Geschichte des traditionsreichen Hauses. 147–154
Matthias Schulz Ein Dachziegel von Potzlow aus der Ziegelei Seehausen. 155–157
Bernhardt Rengert Spuren der Geschichte – von Schloss und Park Mellenau. 158–172
Zwei historische Postkarten vom Schloss Boitzenburg. 173
Frank Praetorius Juni 1945. Noch ein Blick nach Prenzlau. 174–182
Friedrich Hermann Richter (†) Preisterwahl in Blindow. 183–185
Johann Georg Durow (†) Beschreibung des Dorfes Falkenthal 1723. 186–205
Heinz Schneider Rezension: Hajo Achim, Ein Deutscher aus Deutschland (kein Roman). Engelsdorfer Verlag Leipzig, 2011. 206–207
Joachim Graf von Arnim Rezension: Sieghart Graf v. Arnim, Boitzenburg – ein Wirtschaftsbetrieb mit sozialem Netz und kultureller Tradition. (2015). 208–211
Werner Kieckbusch Wo wier`t denn noch? Ernstes, Heiteres und Nachdenkliches – Erinnerungen an die ersten Jahre nach dem 2. Weltkrieg. Gedanken eines Zeitzeugen vor einer Befragung. 212–255
Frank Wieland Bibliotheksbericht für das Jahr 2015. 256–261
Jürgen Theil Tätigkeitsbericht 2015. 262–269
Reinhard Timm Mitgliederbewegung 2015. 270–271
Autorenverzeichnis: 272
www.uckermaerkischer-geschichtsverein.de (Eigenwerbung). 273

Mitteilungen des Uckermärkischen Geschichtsvereins zu Prenzlau, Heft 22 (2015)

Inhaltsverzeichnis:
Matthias Schulz Die wüste Kirche in Buchholz bei Gerswalde. 4–6
Christian Ihde Archäologische Untersuchungen in der „Winterkirche“ von Jakobshagen – neue Erkenntnisse zur Geschichte einer uckermärkischen Dorfkirche. 7–15
Dirk Schumann Der mittelalterliche Bau der Heilig-Geist-Kapelle in Prenzlau – eine wiedergewonnene architektonische Komponente in der Stadtkulisse. 16–31
Rolf Blase Die jüdischen Friedhöfe in Prenzlau als Zeugnisse jüdischer Stadtgeschichte. 32–53
Ute Bleich Mühle, Krug und Milchpächterei in Kraatz. 54–63
Jonas und Stefan Hückler Das unbekannte Reitergefecht bei Zehdenick am 26.10.1806. 64–76
Gerd Schadewitz Vortrag anlässlich der Enthüllung der Gedenktafel für Joachim von Winterfeldt-Menkin am 15.05.2015 in Prenzlau. 77–86
Knut Hirschfeld Ein Kreis – zwei Gaue. Zu Umständen der Bildung der NSDAP-Ortsgruppen Strasburg (Um.) und Prenzlau unter Beachtung der aktiven Rolle der NSDAP-Ortsgruppe Pasewalk. 87–121
Sieghart Graf von Arnim Ende in der Uckermark und Neuanfang im Westen. 122–126
Gertraud Schwotzer Erinnerungen an unsere Flucht 1945 aus Prenzlau. 127–134
Dieter Lehmann Damals um 1945 – aus meiner Kindheit in der Uckermark. 135–158
Fritz Thom Erinnerungen an das Ende des II. Weltkrieges und seine Folgen. 159–174
Thomas M. Scholz Wiederaufbauplanungen für Prenzlau 1945–1960. 175–199
Christoph Wunnicke Schlaglichter der CDU-Geschichte in der Uckermark von 1945 bis Anfang der 1950er Jahre. 200–214
Werner Kieckbusch Schulen und Schüler ohne Lehrer – Was tun? Erinnerungen an die Neulehrerausbildung an den Schulen im Altkreis Templin zwischen 1945 und 1952. 215–243
Dieter Neuendorf, Johannes Breuß Zur Geschichte des Kaufhauses Friedrichstraße 201. 244–250
Hans-Joachim Gutschmidt Die Entwicklung der Dialyse weltweit und in Prenzlau. 251–261
Heinz Schneider Der Beginn der Partnerschaft der Landkreise Minden-Lübbecke und Prenzlau. 262–264
Jürgen Theil 25 Jahre Uckermärkischer Geschichtsverein. 265–282
Jürgen Theil Tätigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2014. 283–287
Frank Wieland Bibliotheksbericht für das Jahr 2014. 288–294
Reinhard Timm Mitgliederbewegung für das Jahr 2014. 295
Autorenverzeichnis. 296
www.uckermaerkischer-geschichtsverein.de (Eigenwerbung).
Prenzlauer Zeitung vom 05.03.2016

Prenzlauer Zeitung vom 05.03.2016

Mitteilungen des Uckermärkischen Museums- und Geschichts-Vereins zu Prenzlau.
Band 8 (1932)
bestehend aus den einzeln herausgegebenen Heften 1 (1928), 2 (1929), 3 (1930) und 4 (1932)
Herausgegeben vom Vereinsvorstand

Inhaltsverzeichnis:  
Karl Hucke Über einen fossilen Pferdebackenzahn aus dem unteren Diluvium von Mittenwalde (Kreis Templin). 1–3
Emil Schwartz Ungedruckte Urkunden zur Geschichte uckermärkischer Lehnschulzengüter. 4–5
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts-Verein Ein Brief des Oberbürgermeisters Grabow in Prenzlau an die Nationalzeitung in Berlin vom 19. März 1848. 6–8
Joh. Schultze Die Flurnamensammlung in der Provinz Brandenburg. 9–12
Joachim Otto von der Hagen Bericht über die Tätigkeit des Vereins während des Jahres 1925. 13–19
Joachim Otto von der Hagen Bericht über die Tätigkeit des Uckermärkischen Museums- und Geschichts-Vereins während des Jahres 1926. 20–24
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts-Verein Bücherbesprechung: Zum hundertjährigen Bestehen der Schwedter Hagel- und Feuer-Versicherungsgesellschaft auf Gegenseitigkeit, 1826–1926. 25
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts-Verein Bücherbesprechung: Zeitung „Der Wirtschaftliche Aufbau“, Nr. 18, Mai 1926. 25–26
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts-Verein Bücherbesprechung: Friedrich Arnold, Chronik der Bäcker-Innung zu Prenzlau, 1677–1827. 26
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts-Verein Bücherbesprechung: von Bonin, Entscheidungen des Cöllnischen Konsistoriums 1541–1704. 26
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts-Verein Das Uckermärkische Museum zu Prenzlau.  
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts-Verein Veröffentlichungen des Uckermärkischen Geschichtsvereins zu Prenzlau.  
Arthur Suhle Der Münzfund von Prenzlau. 27–34
Karl Nagel Quellen und Hauptprobleme der uckermärkischen Kirchengeschichte. 35–47
Peronne Zum fünfzigjährigen Jubiläum der Litteraria zu Prenzlau. 48–51
Joachim Otto von der Hagen Bericht über die Tätigkeit des Vereins während des Jahres 1927. 52–56
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts-Verein Bücherbesprechung: F. Müller, Die Landwirtschaft in der Uckermark 1927. 57
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts-Verein Bücherbesprechung: Medenwald, Das Kirchspiel Jagow. Eine Sammlung heimatgeschichtlicher Aufsätze. 57
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts-Verein Bücherbesprechung: O. Borriß, Die Gedächtnishalle zum Andenken der im Weltkriege 1914 bis 1918 für ihr Vaterland Gefallenen in Schwedt. 57
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts-Verein Bücherbesprechung: O. Borriß, Lustreise des Johann Bernouilli von Berlin nach Schwedt im Sommer 1780. (Schwedter Tageblatt 1928). 57
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts-Verein Das Uckermärkische Museum zu Prenzlau.  
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts-Verein Veröffentlichungen des Uckermärkischen Geschichtsvereins zu Prenzlau.  
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts-Verein Vereinsnachrichten. 60
Joachim Otto von der Hagen Ein bronzezeitliches Grabmal bei Gramzow in der Uckermark. 61–64
Emil Schwartz Gildebrief des Rates der Stadt Prenzlau für die Gilde der Schuhmacher und Gerber vom 26. August 1471. 65–67
Martin Rudolph Uckermärkische Glashütten. 68–89
Joachim Otto von der Hagen Bericht über die Tätigkeit des Vereins während des Jahres 1928. 90–95
Joachim Otto von der Hagen Bericht über die Tätigkeit des Vereins während des Jahres 1929. 96–101
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts-Verein Mitglieder-Verzeichnis. 102–105
Werner Siebarth Hans v. Armin, der uckermärkische Landvogt zur Zeit der Einführung der Reformation. Beitrag zur Geschichte der uckermärkischen Landvogtverfassung. 107–125
Werner Siebarth Die ständischen Urkunden und Akten zur uckermärkischen Geschichte. 126–130
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts- Verein, Hermann Bericht über die Tätigkeit des Vereins während des Jahres 1930. 131–138
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts- Verein, Hermann Bericht über die Tätigkeit des Vereins während des Jahres 1931. Jahresrechnung. 139–142
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts-Verein Veröffentlichungen des Uckermärkischen Geschichtsvereins zu Prenzlau. Jahresrechnung.  

Mit diesem Sammelband endet die Reihe, da die „Mitteilungen“ mit dem 1. Heft des 9. Bandes 1935 eingestellt wurden.

 

Mitteilungen des Uckermärkischen Museums- und Geschichts-Vereins zu Prenzlau.
Band 7 (1925)
bestehend aus den einzeln herausgegebenen Heften 1 (1920), 2 (1921), 3 (1925) und 4 (1925)
Herausgegeben vom Vereinsvorstand

Inhaltsverzeichnis:  
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts-Verein An die Mitglieder und Freunde unseres Vereins. 1
Joachim Otto von der Hagen Bericht über die Tätigkeit des Vereins während des Jahres 1918. 2–4
Joachim Otto von der Hagen Bericht über die Tätigkeit des Vereins während des Jahres 1919. 5–8
Rudolf Ohle Die Bedeutung der Zisterzienser für die Besiedlung der Mark Brandenburg. Eine kulturgeschichtliche Untersuchung. 9–67
Joachim Otto von der Hagen Museums-Erwerbungen seit 1918. 68–71
Joachim Otto von der Hagen Bericht über die Tätigkeit des Vereins während des Jahres 1920. 72–76
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts-Verein Ankündigung des Vorstandes an die Vereinsmitglieder. (Buch: Geschichte Strasburgs).  
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts-Verein Aus den Kunstdenkmälern der Provinz Brandenburg. (Bilder).  
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts-Verein Das Uckermärkische Museum zu Prenzlau.  
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts-Verein Veröffentlichungen des Uckermärkischen Geschichtsvereins zu Prenzlau.  
Willi Rossow Aus der Geschichte des Dorfes Beenz bei Prenzlau. 77–108
Joachim Otto von der Hagen Bericht über die Tätigkeit des Vereins während des Jahres 1922. 109–113
Joachim Otto von der Hagen Bericht über die Tätigkeit des Vereins während des Jahres 1923. 114–121
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts-Verein Das Uckermärkische Museum zu Prenzlau.  
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts-Verein Veröffentlichungen des Uckermärkischen Geschichtsvereins zu Prenzlau.  
Martin Rudolph Die geographische Lage der Stadt Prenzlau und die Grundlagen ihres mittelalterlichen Wirtschaftslebens. 123–147
Emil Schwartz Geschichte des Schlosses und der Stadt Jagow. 148–170
Helmut Besch Das Geschlecht von Armin. 171–178
Joachim Otto von der Hagen Museums-Erwerbungen 1921–25. 179–185
Joachim Otto von der Hagen Bericht über die Tätigkeit des Uckermärkischen Museums- und Geschichts-Vereins während des Jahres 1924. 186–190
Emil Schwartz Bücherbesprechung: Werner Lippert, Geschichts- und Wanderbilder aus dem Uckerland. 191
Emil Schwartz Bücherbesprechung: Hans Philipp, Die Geschichte der Stadt Templin. 192
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts-Verein Das Uckermärkische Museum zu Prenzlau.  
Vorstand Uckermärkischer Museums- und Geschichts-Verein Veröffentlichungen des Uckermärkischen Geschichtsvereins zu Prenzlau.  

 

Mitteilungen des Uckermärkischen Museums- und Geschichts-Vereins zu Prenzlau.
Band 6 (1918)
bestehend aus den einzeln herausgegebenen Heften 1 (1915), 2 (1916), 3 (1917), 4 (1918)
Herausgegeben vom Vereinsvorstand

Inhaltsverzeichnis:
Rudolf Ohle Kurze Bau- und Kunstgeschichte der Uckermark. Ein weiterer Beitrag zur Heimatkunde. 1–58
Rudolf Ohle Kurze Bau- und Kunstgeschichte der Uckermark. Verzeichnis der Bilder des II. Teils. 59–60
Joachim Otto von der Hagen Bericht über die Tätigkeit des Vereins während des Jahres 1914. 61–64
Joachim Otto von der Hagen Ein neuer Grabfund aus der jüngeren römischen Kaiserzeit aus der Uckermark. 65–66
Emil Schwartz Die Fehde der Stadt Prenzlau mit Andreas Bodin. 1546–1549. 67–90
Joachim Otto von der Hagen Die beiden ausgebrannten Kirchen in Biesenbrow und Frauenhagen in der Uckermark. 91–100
Ragoczy Das Ende des Kunstpfeifer-Hauses in Prenzlau. 101–102
Joachim Otto von der Hagen Neue Erwerbungen des Uckermärkischen Museums. 103–108
Joachim Otto von der Hagen Bericht über die Tätigkeit des Vereins während des Jahres 1915. 109–112
F. Wolff Die ungedruckte Beckmannsche Topographie von Angermünde (aus den Jahren 1712 bis 1760). 113–157
Linckersdorff Die Prenzlauer Oelmühle und ihre Besitzer. 158–159
Joachim Otto von der Hagen Bericht über die Tätigkeit des Vereins während des Jahres 1916. 160–164
Karl Nagel Gerswalde. Eine Geschichte des Fleckens Gerswalde und der eingepfarrten Ortschaften. 165–220
Joachim Otto von der Hagen Museums-Erwerbungen seit 1916. 221–222
Joachim Otto von der Hagen Bericht über die Tätigkeit des Vereins während des Jahres 1917. 223–226

Mitteilungen des Uckermärkischen Museums- und Geschichts-Vereins zu Prenzlau.
Band 5 (1915)
bestehend aus den einzeln herausgegebenen Heften 1 (1912), 2 (1913) und 3 + 4 (1915)
Herausgegeben vom Vereinsvorstand

Inhaltsverzeichnis:  
Joachim Otto von der Hagen Der Fredenwalder Wallberg. 1–10
Wolffgramm Drei Erbhuldigungen in Prenzlau. 11–37
Ernst Dobbert Die ersten Maulbeerbaum-Plantagen in Prenzlau. 38–42
Emil Schwartz Ungedruckte Urkunden zur Geschichte uckermärkischer Lehnschulzengüter. 43–49
Joachim Otto von der Hagen Neue Erwerbungen des Uckermärkischen Museums. (Juli 1911 bis Juli 1912). 50–52
Joachim Otto von der Hagen Bericht über die Tätigkeit des Vereins während des Jahres 1911. 53–56
Rudolf Ohle Die Besiedlung der Uckermark und die Geschichte Ihrer Dorfkirchen. 57–202
Ernst Dobbert Die Besiedlung der Uckermark und die Geschichte Ihrer Dorfkirchen. Gesamt-Ortsnamen-Verzeichnis. (hier auch Druckfehler und Zusätze). 203–210
Joachim Otto von der Hagen Bericht über die Tätigkeit des Vereins während des Jahres 1912. 211–214
Joachim Otto von der Hagen Bericht über die Tätigkeit des Vereins während des Jahres 1913. 215–218
Emil Schwartz Buchvorstellung: Ernst Dobbert, Die Prenzlauer Fischereiverhältnisse und das Fischergewerk zu Prenzlau. 219
Emil Schwartz Buchvorstellung: Ernst Devrient (Bearbeiter), Das Geschlecht von Armin. I. Teil Urkundenbuch. 219–220
Rudolf Ohle Die Besiedlung der Uckermark und die Geschichte Ihrer Dorfkirchen. II. Teil – Abbildungen 131 Abb.